Goldpreis fällt auf fast 5.100 Dollar, da Ölpreisanstieg Inflationsängste schürt
Gold (XAU/USD) gab am Montag, dem 9. März, leicht nach und wurde im Bereich von 5.090 $ gehandelt, und die April-Futures blieben nahe der 5.100 $-Marke. Das Metall hielt sich immer noch in der Nähe sehr hoher Niveaus, aber die Sitzung war eher von einem vorsichtigen, beruhigenden als von einem zinsbullischen Ton geprägt.
Höhepunkte
- Kassagold wurde bei $ 5.090 gehandelt, während die April-Futures um $ 5.100 verharrten.
- Der Rohölpreis stieg in Richtung $119, was die Inflationssorgen an den globalen Märkten verstärkte.
- Der US-Arbeitsmarktbericht für Februar zeigte einen Rückgang von 92.000 Arbeitsplätzen, während die Arbeitslosenquote bei 4,4 Prozent blieb.
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Der Goldpreis begann die Woche unter Druck, nachdem es ihm nicht gelungen war, an den Aufschwung vom Freitag anzuknüpfen. Die Preisentwicklung um die 5.100 $-Marke deutet darauf hin, dass die Käufer zwar immer noch aktiv sind, aber noch nicht aggressiv genug, um das Chartbild eindeutig nach oben zu drehen.
Die erste Unterstützungszone liegt nun bei 5.050 $, wobei 5.000 $ wieder in Sichtweite sind, falls die Verkäufe wieder zunehmen. Auf der Oberseite muss der Markt wahrscheinlich den Bereich zwischen 5.100 und 5.200 $ mit mehr Überzeugung zurückerobern, bevor das kurzfristige Bild wieder konstruktiv wird. Es sieht immer noch nach einem Markt aus, der nach einem Gleichgewicht sucht und nicht die volle Kontrolle über die Richtung hat.

Dynamik des Goldpreises (Januar - Februar 2026). Quelle: TradingView.
Öl verändert die Stimmung für Goldbarren
Der Hauptdruckpunkt am Montag kam aus dem Energiesektor. Die Ölpreise stiegen nach der Verschärfung des Konflikts im Nahen Osten sprunghaft an, trieben den Brent-Preis nahe an die 119,50 $-Marke und zwangen die Anleger, darüber nachzudenken, wie schnell sich die Inflation von hier aus abkühlen könnte.
Dieser Umschwung war für Gold von Bedeutung, da er den Dollar in die Höhe trieb und den Händlern die Vorstellung einer lockeren Geldpolitik auf kurze Sicht unangenehm machte. In einem ruhigeren makroökonomischen Umfeld wären geopolitische Spannungen normalerweise eine sauberere Unterstützung für Gold, aber diesmal konkurriert der Inflationsschock durch Öl mit dem Angebot des sicheren Hafens.
Auch der Arbeitsmarkt bleibt Teil der Geschichte. Die Zahl der Beschäftigten ging im Februar um 92.000 zurück, und die Arbeitslosenquote blieb bei 4,4 %, was dem Goldpreis an sich vielleicht mehr geholfen hätte, aber dieses schwächere Beschäftigungssignal wurde teilweise von der erneuten Sorge überschattet, dass höhere Energiekosten den Preisdruck bis zur Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex in dieser Woche und der Fed-Sitzung vom 17. bis 18. März unangenehm bleiben könnten.
Was die nächste Bewegung bestimmen könnte
Wenn sich der Goldpreis weiterhin im Bereich der 5.050 $-Marke hält und die Inflationsdaten in dieser Woche keinen neuen Druck auf die Renditen ausüben, könnte der Markt beginnen, sich zu stabilisieren und wieder in Richtung 5.100 $ und dann 5.200 $ zu arbeiten. Voraussetzung dafür wäre, dass der Dollar schwächer wird und die Renditen der Staatsanleihen nicht weiter steigen.
Bleibt der Ölpreis hoch und stellen sich die Anleger weiterhin auf ein schwierigeres Inflationsbild ein, könnte es für Gold schwierig werden, eine Erholung aufrechtzuerhalten, selbst wenn die geopolitischen Risiken weiterhin bestehen. In diesem Umfeld wäre ein weiterer Anstieg in Richtung 5.000 $ durchaus denkbar, insbesondere wenn der Dollar im Umfeld der anstehenden US-Daten fest bleibt.
Der Goldmarkt gleicht immer noch einem Tauziehen. Die Schlagzeilen zu den Konflikten drücken den Goldpreis weiter nach unten, während die hohen Renditen eine Fortsetzung des Aufschwungs ohne neue Impulse erschweren.
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