Dmytro Kharkov

Die Nvidia-Aktie steigt um 2 %, da die Konkurrenz durch Arm den Aufwärtstrend begrenzt

Die Nvidia-Aktie steigt um 2 %, da die Konkurrenz durch Arm den Aufwärtstrend begrenzt
Nvidia dominiert weiterhin den Markt für Hochleistungs-KI-Beschleuniger

Die Bullen verstärken ihre Positionen im Technologiesegment. Mit Stand vom 26. März notiert die Nvidia-Aktie bei 178,68 $ (+1,99%) innerhalb von 24 Stunden. Die aktuelle Situation spiegelt den Übergang von einer Rallye zu einer Konsolidierung wider, da die Anleger die Wettbewerbsrisiken neu bewerten und berücksichtigen und einen Teil ihrer Gewinne festschreiben.

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Das Chart von Nvidia zeigt eine gut definierte Spanne. Die unmittelbare Unterstützung liegt bei 172 $, der Widerstand bei 185 $. Der jüngste Anstieg von der 172-$/173-$-Zone bestätigt, dass die Käufer den gleitenden 50-Tage-Durchschnitt aktiv verteidigen. Dieser liegt derzeit in der Mitte der $170-Marke. Dieses Niveau hat sich zu einem kurzfristigen Wechselbereich entwickelt.

Die Aktie liegt weiterhin komfortabel über ihrem gleitenden 200-Tage-Durchschnitt bei 145 $. Damit bleibt die übergeordnete zinsbullische Struktur erhalten. Die Abfolge niedrigerer Höchststände seit dem Höchststand von 186 $ deutet jedoch auf ein nachlassendes Aufwärtspotenzial hin. Die Unfähigkeit, 185 $ zurückzuerobern, deutet auf einen Angebotsdruck auf höheren Kursniveaus hin.

Kursentwicklung der Nvidia-Aktie (Januar 2026 - März 2026). Quelle: TradingView.

Die Momentum-Indikatoren unterstützen diese Ansicht. Der RSI hat sich aus dem überkauften Bereich zurückgezogen und befindet sich nun in der Nähe neutraler Werte. Dies bestätigt eher eine Pause als eine Trendwende. Das Volumen ist während der Konsolidierungsphase zurückgegangen. Somit ist auf dem Markt eher eine Verdauung als eine Ausschüttung festzustellen.

Das Narrativ der Rüstungskonkurrenz drückt auf die Stimmung

Jüngste Berichte von Barron's zeigen erneute Spannungen zwischen Nvidia und Arm. Der Hauptstreitpunkt ist die Entwicklung von KI-Chips. Dies wirft eine strategische Frage auf, die der Markt allmählich einpreist. Die Expansion von Arm in den Bereich KI-Computing stellt eine ernsthafte langfristige Bedrohung dar. Das Lizenzierungsmodell und die Reichweite des Ökosystems könnten es Hyperscalern ermöglichen, sich im Laufe der Zeit von Nvidias GPU-Dominanz zu lösen. Dies könnte für viele Anleger von Bedeutung sein, da große Cloud-Anbieter nach maßgeschneiderten Siliziumlösungen suchen.

Die kurzfristigen Auswirkungen bleiben jedoch begrenzt. Nvidia dominiert weiterhin den Markt für Hochleistungs-KI-Beschleuniger. Seine Blackwell-Architektur erfreut sich nach wie vor einer starken Nachfrage. Das Angebot ist nach wie vor begrenzt, und die Ausgaben für Hyperscaler für KI-Infrastrukturen bleiben vergleichsweise hoch. Die derzeitige Marktreaktion scheint eher durch ein narratives Risiko als durch unmittelbaren Ertragsdruck getrieben zu sein. Die Bewertung von Nvidia - etwa das 45-fache der Gewinne - lässt wenig Raum für Unsicherheit. Dies macht die Aktie empfindlich gegenüber den Bemühungen der Wettbewerber.

Kursaussichten begünstigen kontrollierte Aufwärtsentwicklung mit Volatilität

Der Basisfall für Nvidia ist eine fortgesetzte Konsolidierung zwischen 172 und 185 $ in den kommenden Wochen. Diese Spanne zeigt ein Gleichgewicht zwischen starken KI-getriebenen Faktoren und Wettbewerbsbedenken in der Branche.

In einem zinsbullischen Szenario könnte ein Ausbruch über 185 $ zu Impulskäufen führen. Dies wird die Aktie in Richtung 195 $ treiben und möglicherweise innerhalb eines Monats die 200 $-Marke testen. Dies könnte erneute positive Katalysatoren erfordern, wie z. B. Beweise für eine starke KI-Nachfrage oder Mittelzuflüsse von neuen institutionellen Akteuren.

Nvidia geht eine Partnerschaft mit Emerald AI und großen US-Energieunternehmen ein, um KI-Rechenzentren mit Stromanschluss unter Verwendung des Vera Rubin DSX AI Factory Designs zu beschleunigen. Im Rahmen der Initiative wird die DSX Flex-Software eingeführt, die eine schnellere Netzintegration ermöglicht und Rechenzentren in die Lage versetzt, Energiesysteme aktiv zu unterstützen, anstatt nur Strom zu verbrauchen.

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