Gold bleibt stabil, nachdem ein stärkerer US-Dollar Druck auf Gold ausübt

Gold bleibt stabil, nachdem ein stärkerer US-Dollar Druck auf Gold ausübt
Gold fällt heute um 0,84 % auf 4.780,11 $.

Gold (XAU) wird nach einem Rückgang von 0,84 % in der letzten Sitzung bei 4.780,11 $ gehandelt. Der Preis liegt derzeit unter seinem wichtigen kurzfristigen moving average, bleibt jedoch über einem kurzfristigeren und dem langfristigen Durchschnitt.

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Höhepunkte

  • Die geopolitischen Spannungen verschärften sich, als die U.S.-Marine ein iranisches Schiff beschlagnahmte, woraufhin Iran die Straße von Hormus schloss und die Ölpreise um 5 % anstiegen.
  • Die Stärke des US-Dollars und erneute Inflationsängste verstärkten den Abwärtsdruck auf Gold, da die Zentralbanken angesichts der anhaltenden Pattsituation an weltweit hohen Leitzinsen festhielten.
  • Gold bleibt technisch über 4.600 $ unterstützt, wobei Oszillatoren gemischte Signale zeigen; die erwartete Fünf-Tage-Spanne liegt bei 4.600–4.900 $ mit einer seitwärts bis bullischen Tendenz.

Steigendes Marktrisiko: Geopolitik und Inflation setzen Gold unter Druck

Am Montag beschlagnahmte die US-Marine ein unter iranischer Flagge fahrendes Frachtschiff im Golf von Oman, woraufhin der Iran mit Vergeltung drohte. Dies führte zur Schließung der Straße von Hormus und zu einem vollständigen Stopp des Transits durch diese wichtige Schifffahrtsroute. Diese Eskalation ließ die Ölpreise um 5 % steigen, belebte Inflationssorgen und stärkte den US-Dollar, was erheblichen Abwärtsdruck auf den Goldpreis ausübte. Vertreter der Federal Reserve warnten, dass der Konflikt zwischen den U.S. und Israel mit dem Iran die Inflation kurzfristig weiter anheizen und die globalen Zinsen hoch halten könnte. Das Herannahen einer entscheidenden Waffenstillstandsfrist zwischen den USA und dem Iran am 22. April hält das Marktrisiko aufrecht, und die Unsicherheit über eine weitere Eskalation beeinflusst weiterhin die Liquidität und Preisbildung von Gold.

Gemischte technische Dynamik: Käufer stemmen sich gegen neuen Verkaufsdruck

XAU wird unterhalb des MA-50 (4.813,52 $), aber oberhalb des MA-20 (4.742,87 $) und deutlich über dem MA-200 (4.521,17 $) gehandelt. Das Ichimoku-Kijun-Niveau bei 4.618,42 $ bietet eine nahegelegene Unterstützung. Die täglichen MACD- und RSI-Werte deuten auf einen bullischen Grundton hin, während der ADX eine zunehmende Verkäuferstärke zeigt. Der Stoch RSI und der CCI signalisieren Kaufdynamik, wobei Bull/Bear Power-Messwerte die aktuelle Dominanz der Käufer bestätigen; allerdings deuten ein Abwärts-Gap zur Eröffnung und Kursbewegungen nahe der unteren Spanne auf intradaye Druck durch Verkäufer hin.

Hohe Aufwärtswahrscheinlichkeit: Volatilität bestimmt kurzfristige Spanne

In den nächsten fünf Handelstagen wird erwartet, dass XAU zwischen 4.600 $ und 4.900 $ gehandelt wird, was eine Volatilitätsbandbreite im Vergleich zum aktuellen Niveau widerspiegelt. Die Wahrscheinlichkeit einer Aufwärtsbewegung bleibt sehr hoch, wobei ein Seitwärtsmuster zwischen 4.600 $ und 4.900 $ als Basisszenario gilt. Ein Ausbruch über 4.900 $ würde weiteres Aufwärtspotenzial eröffnen, während ein Rückgang unter 4.600 $ eine stärkere Korrektur auslösen könnte.

Anton KharitonovGold fiel um 0,84 % auf 4.780,11 $, nachdem es nach der Konfrontation zwischen den USA und dem Iran zur Schließung der Straße von Hormus kam und die Ölpreise stiegen, was den US-Dollar stärkte und Gold unter Druck setzte. Trotz gemischter technischer Indikatoren wird Gold oberhalb von 4.600 $ unterstützt, mit einer voraussichtlich seitwärts bis bullischen Spanne (4.600–4.900 $). Analysten bleiben angesichts anhaltender Marktrisiken vorsichtig. , Experte bei Traders Union, sieht erhöhte geopolitische Risiken und eine straffere Liquidität, die trotz technischer Signale für Käuferaktivität auf Gold lasten. Er ist der Ansicht, dass die Kursbewegung am unteren Ende der 4.600–4.900-$-Spanne Gold anfällig macht, falls die Volatilität anhält. Defensive Signale von ADX und die Marktstimmung mahnen zur Vorsicht, da der Aufwärtstrend unsicher bleibt. „Solange XAU nicht die 4.900 $ zurückerobert, bleibt mein Ausblick neutral und risikofokussiert.“

Früher stellten Analysten fest, dass Gold trotz zwischenzeitlicher Volatilität, die durch geopolitische Ereignisse und gemischte kurzfristige Impulse ausgelöst wurde, einen insgesamt bullischen langfristigen Ausblick beibehielt. Die jüngste Eskalation der Spannungen zwischen den USA und dem Iran und der daraus resultierende Abwärtsdruck auf Gold unterstreichen die Bedeutung der Überwachung von 4.600 $ als wichtige Unterstützungsmarke für einen möglichen Durchbruch nach unten in den kommenden Sitzungen.

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