Dmytro Kharkov

Gold konsolidiert sich, nachdem die US-Seeblockade gegen den Iran bestätigt wurde.

Gold konsolidiert sich, nachdem die US-Seeblockade gegen den Iran bestätigt wurde.
Gold heute um 0,63 % gefallen auf 4.592,00 $

Gold (XAU) wird bei 4.592,00 $ gehandelt, ein Rückgang von 0,63 % am Tag. Der Preis liegt derzeit unter seinen wichtigen kurzfristigen und mittelfristigen gleitenden Durchschnitten, bleibt aber knapp über den langfristigen Trends.

Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.

XAU Preisvorhersage
24H -0.46%
$4137.36
48H -0.42%
$4139.34
7D -0.21%
$4148.06
1M -10.49%
$3720.65
3M -8.39%
$3807.89
6M 7%
$4447.4
12M 21.75%
$5060.83
Aktueller Preis: $ 4156.62 -52.4985 1.25%
Echtzeitdaten 15:48
Tagesbereich 4122.52 Arrow from to Icon 4182.88
Wochenbereich 4202.12 Arrow from to Icon 4383.62
Lädt...

Höhepunkte

  • Die Banque de France und mehrere andere Zentralbanken haben im April den Goldverkauf beschleunigt, wodurch ein Angebot von 15 Milliarden US-Dollar auf den Markt kam und der Druck auf den Markt verstärkt wurde.
  • Das Interesse der Anleger an Gold ist zurückgegangen, wie Daten des World Gold Council und anhaltende Abflüsse aus Gold-ETFs trotz geopolitischer Risiken belegen.
  • Gold notiert unter den wichtigen kurzfristigen und mittelfristigen gleitenden Durchschnitten mit bärischem Momentum, aber die aktuellen wöchentlichen technischen Indikatoren signalisieren hohe Chancen auf eine Erholung innerhalb der erwarteten Spanne von 4.400–4.780 $.

Zentralbankverkäufe treiben Angebotsschub bei nachlassender Investorennachfrage

Die Banque de France führte Ende April eine bedeutende Rückführung und einen Verkauf von Goldreserven durch, erzielte 15 Milliarden US-Dollar und erhöhte das physische Angebot am Markt erheblich. Mehrere Zentralbanken, darunter die Türkei, Russland und Aserbaidschan, haben ebenfalls ihre Goldverkäufe erhöht und tragen so zu zusätzlichem Verkaufsdruck bei, da sich fiskalische und inflationäre Spannungen verschärfen. Institutionelle Daten des World Gold Council und ETF-Abflüsse bestätigen, dass die Investorennachfrage nach Gold in den letzten Wochen zurückgegangen ist. Diese Aktivitäten fielen mit anhaltenden geopolitischen Spannungen und geldpolitischen Maßnahmen der Zentralbanken zusammen, wurden jedoch von einer weiterhin unter Verkaufsdruck stehenden Preisentwicklung begleitet.

Bärische Dynamik hält an, während Widerstand mit gemischten Signalen einhergeht

Aus technischer Sicht stößt Gold auf Widerstand in der Nähe des MA-20 (4.732,10 $) und des MA-50 (4.722,46 $), mit unmittelbarer Unterstützung beim MA-200 (4.558,55 $). Das Ichimoku Kijun-Niveau bei 2.442,00 $ liegt weit unter dem aktuellen Preis und dient als entfernter technischer Boden. Die Momentum-Indikatoren sind gemischt: Tägliche MACD und ADX signalisieren beide „Verkaufen“ und spiegeln die anhaltende bärische Dynamik wider, während der RSI bei 43,54 liegt und der Stoch RSI („Starker Kauf“, 38,24) auf entstehende überverkaufte Bedingungen hindeutet, ergänzt durch einen neutralen CCI (-19,99) und einen stark überverkauften BBP (-35,72). Der Awesome Oscillator bleibt neutral und unterstreicht das Fehlen einer starken kurzfristigen Dynamik, da Gold nahe den Tagestiefs in einer moderaten Intraday-Spanne gehandelt wird.

Seitwärtsrisiko beim Preis, während die Wahrscheinlichkeit einer Aufwärtskorrektur steigt

In den nächsten fünf Sitzungen wird für Gold eine typische Volatilitätsspanne zwischen 4.400 $ und 4.780 $ erwartet. Die technischen Indikatoren deuten auf eine hohe Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen Erholung hin (über 80 %), wobei das wahrscheinlichste Szenario eine seitwärts gerichtete Konsolidierung zwischen den identifizierten Unterstützungs- und Widerstandsniveaus ist. Sollte der Preis über 4.780 $ ausbrechen, könnte die anschließende Dynamik weitere Gewinne antreiben. Umgekehrt würde ein Rückgang unter den Unterstützungsbereich von 4.400 $ das Risiko einer tieferen Korrektur bergen, obwohl dieses Szenario auf Basis der aktuellen Trends weniger wahrscheinlich ist.

Viktoras Karapetjanc, Analyst bei Traders Union, sieht Gold weiterhin unter Druck durch umfangreiche Verkäufe großer Zentralbanken und eine deutliche Veränderung der institutionellen Stimmung. Er stellt fest, dass die makroökonomischen und geopolitischen Faktoren angespannt bleiben, aber die nachlassende Investitionsnachfrage hält das Metall unter wichtigen Durchschnittswerten. Der Experte ist der Ansicht, dass überverkaufte technische Indikatoren eine Erholung auslösen könnten, kurzfristig jedoch eher eine Konsolidierung wahrscheinlich ist. „Da die Fundamentaldaten weiterhin bärisch sind, die Volatilität aber hoch bleibt, sehe ich Gold in einer Seitwärtsbewegung. Händler sollten wachsam bleiben und auf eine taktische Erholung vom Unterstützungsniveau achten.“

Zuvor wurde berichtet, dass Gold unter anhaltendem Abwärtsdruck stand angesichts sich ändernder Zentralbankstrategien und technischer Signale, die eine Dominanz der Verkäufer widerspiegeln. Die neuesten Entwicklungen verstärken diese bärische Tendenz, da die globalen Zentralbankverkäufe zunehmen und das MA-200 bei 4.558,55 $ zu einer entscheidenden Unterstützung wird, die für eine mögliche Richtungsänderung des Preises zu beobachten ist.

Dieses Material kann Meinungen Dritter enthalten, keine der Daten und Informationen auf dieser Webseite stellt eine Anlageberatung gemäß unserem Haftungsausschluss dar. Obwohl wir uns an strikte redaktionelle Integrität halten, kann dieser Beitrag Verweise auf Produkte unserer Partner enthalten.