Der Ölmarkt reagiert auf neue Angriffe in der Nähe der Straße von Hormus

Der Ölmarkt reagiert auf neue Angriffe in der Nähe der Straße von Hormus
Brent-Preis nähert sich 112 Dollar angesichts neuer Zusammenstöße in der Straße von Hormus

Die Ölmärkte haben zwar ihre starken Schwankungen eingestellt, sind aber noch nicht zur Ruhe zurückgekehrt. Der Preis für Brent-Rohöl liegt weiterhin über 112 Dollar pro Barrel, nachdem eine Reihe von Zwischenfällen in der Straße von Hormus die Spannungen zwischen den USA und dem Iran wieder in den Mittelpunkt des Energiehandels gerückt haben. 

Höhepunkte

  • Brent-Rohöl bei 112,63 $ (−1,58 %), WTI bei 103,83 $ (−2,52 %).
  • Brent ist seit Jahresbeginn um mehr als 80 % gestiegen.
  • Hunderte von Schiffen meiden die Straße von Hormus angesichts neuer Zwischenfälle.
  • Die USA und der Iran tauschen weiterhin Drohungen aus, während Trump einen langwierigen Konflikt andeutet.

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Marktreaktion

Brent fiel während der Sitzung um 1,97 % und WTI um 2,85 %. Trotz des Rückgangs liegen die Preise seit Jahresbeginn 2026 immer noch um mehr als 80 % im Plus, was die anhaltenden Versorgungsrisiken aufgrund des Konflikts im Nahen Osten widerspiegelt.

Laut Bloomberg wurden Hunderte von Schiffen in der Nähe von Dubai gesichtet, die die Straße von Hormus mieden, nachdem der Iran versucht hatte, seine Kontrolle über die Wasserstraße auszuweiten. Ein Ölterminal in Fujairah in den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde angegriffen, und es gab Berichte über Schusswechsel in der Region. Zwei US-Zerstörer liefen in den Persischen Golf ein, während die USA erklärten, sie hätten einen sicheren Durchgang durch die wichtige Schifffahrtsroute freigehalten.

Geopolitische Entwicklungen

Am Dienstag wurden Hunderte von Schiffen in der Nähe von Dubai gesichtet, da immer mehr Schiffe die noch ruhige Straße von Hormus mieden. Die USA gaben an, sie versuchten, einen sicheren Durchgang durch die Wasserstraße zu schaffen, während Berichten zufolge zwei amerikanische Zerstörer in den Persischen Golf eingelaufen waren.

Der Iran warnte unterdessen, dass eine Einmischung der USA in die Schifffahrtsvereinbarungen als Verstoß gegen den Waffenstillstand gewertet würde. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi sagte, die Gespräche mit Washington kämen „voran“, fügte jedoch hinzu, dass die USA und die VAE vermeiden sollten, erneut in die Krise hineingezogen zu werden.

Spannungen in Hormuz halten Energiemärkte in Atem

Die Straße von Hormuz, durch die etwa ein Fünftel des weltweiten Ölhandels auf dem Seeweg verläuft, bleibt der dominierende Treiber der Ölpreise.

Selbst nach der Korrektur am Dienstag schüren die erhöhten Rohölpreise die Sorgen um eine höhere Inflation und ein langsameres Wirtschaftswachstum. Der Anstieg hat die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen bereits über 5 % getrieben, da Händler darauf setzen, dass die Federal Reserve ihre Geldpolitik möglicherweise anpassen muss. Jede weitere Eskalation in der Region dürfte die Ölmärkte in den kommenden Tagen weiterhin sehr volatil halten.

Zuvor wurde berichtet, dass sich der Rohölpreis nahe seinen Höchstständen hält, da die Zweifel an Trumps Plan für die Straße von Hormus wachsen.

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