Gold bleibt stabil, da niedrigere Ölpreise die Nachfrage nach sicheren Anlagen stützen

Gold bleibt stabil, da niedrigere Ölpreise die Nachfrage nach sicheren Anlagen stützen
Gold steigt heute um 0,26 % auf 4.341,41 $.

Gold (XAU) wird zu $4.341,41 gehandelt, ein Plus von 0,26 % am Tag. Der Vermögenswert liegt derzeit über seinen wichtigen kurzfristigen und mittelfristigen gleitenden Durchschnitten, bleibt jedoch unter seinem bedeutenden langfristigen Durchschnitt.

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Höhepunkte

  • Gold erhält Unterstützung durch nachgebende Ölpreise und eine fragile Waffenruhe zwischen Israel und Iran, was die globalen Risikoprämien senkt und die Nachfrage nach sicheren Anlagen begünstigt.
  • Ein robuster US-Arbeitsmarktbericht hat die US-Renditen steigen lassen und die Aufmerksamkeit der Anleger auf die Zinspolitik und kurzfristige Goldströme gelenkt.
  • Die technischen Indikatoren zeigen, dass Gold in einer vorsichtig bullischen kurzfristigen Spanne zwischen 4.286,04 $ und 4.396,78 $ gehandelt wird, wobei die Momentum-Signale gemischt sind und eine kurzfristige Konsolidierung wahrscheinlich ist.

Risikobereitschaft verschiebt sich, da Waffenruhe und US-Arbeitsmarktdaten Goldströme neu gestalten

Gold wird durch eine Kombination aus niedrigeren Ölpreisen und der Ankündigung einer fragilen Waffenruhe zwischen Israel und Iran gestützt, was sowohl die globale Risikoprämie senkt als auch die Nachfrage nach sicheren Anlagen erneuert. Gleichzeitig hat ein stärker als erwarteter US-Arbeitsmarktbericht kürzlich die US-Renditen steigen lassen, was die Aufmerksamkeit erneut auf die Zinspolitik lenkt und Gold kurzfristig unterstützt, während sich die Geldströme verschieben. Während globale Investoren auf diese Entwicklungen reagieren, richtet sich der Marktfokus verstärkt auf die laufende Beobachtung der US-makroökonomischen Indikatoren und politischen Signale.

Technische Divergenz vertieft sich, da Oszillatoren mit Trend-Signalen im Widerspruch stehen

Im Stundenchart hat XAU/USD den MA-20 und MA-50 überschritten, während der Tageschart zeigt, dass er weiterhin unter dem MA-200 bleibt, was auf eine technische Divergenz über verschiedene Zeitrahmen hinweg hinweist. Unmittelbare Unterstützung wird auf dem Ichimoku Kijun-Niveau von $4.319,18 identifiziert. Unter den Momentum-Indikatoren zeigen sowohl der MACD als auch der ADX Verkaufssignale, während der RSI bei 52,98 (Kauf) steht und auch der CCI ein Kaufsignal gibt. Sowohl der Stoch RSI als auch Bull/Bear Power zeigen überkaufte Bedingungen, und der Awesome Oscillator bleibt neutral, was die aktuelle Divergenz zwischen Oszillatoren und trendbasierten Signalen unterstreicht.

Begrenzter Ausblick, da breakout-Risiko den kurzfristigen Goldkurs bestimmt

Mit Blick nach vorn wird erwartet, dass XAU/USD innerhalb der Spanne von $4.286,04 bis $4.396,78 konsolidiert, was das typische Volatilitätsband im Verhältnis zum aktuellen Niveau darstellt. Laut aktuellen Daten besteht eine Wahrscheinlichkeit von 52 % für einen Anstieg und 48 % für einen Rückgang. Das Basisszenario geht von einem weiterhin begrenzten Handel aus; ein breakout über den Widerstand könnte zusätzliche Käufe auslösen, während ein Bruch unter die Unterstützung einen stärkeren Rückgang verursachen könnte.

Anton Kharitonov, Experte bei Traders Union, sieht, dass Gold einen vorsichtigen Ton beibehält, da weiterhin widersprüchliche Signale sowohl bei den technischen als auch bei den makroökonomischen Faktoren bestehen. Er stellt fest, dass die Nachfrage nach sicheren Häfen aufgrund geopolitischer Nachrichten und niedrigerer Ölpreise zwar gestiegen ist, gemischte Indikatorwerte und eine Divergenz zwischen Oszillatoren und Trendsignalen jedoch auf erhöhte Risiken hinweisen. Solange XAU/USD den Widerstand bei 4.396,78 $ nicht zurückerobert oder unter die Unterstützung bei 4.286,04 $ fällt, bleibt er innerhalb der Spanne neutral. „Angesichts der aktuellen technischen Divergenz und Unsicherheit bei den makroökonomischen Faktoren bleibt das Basisszenario eine Seitwärtsbewegung – ich warte auf eine Bestätigung, bevor ich eine Position eingehe.“

Früher stellten Analysten fest, dass Gold anhaltendem Abwärtsdruck im Kontext erhöhter geopolitischer und makroökonomischer Risiken ausgesetzt war. Die aktuelle Verschiebung der kurz- und mittelfristigen technischen Signale bringt eine zusätzliche Komplexität mit sich, wobei Händlern geraten wird, einen nachhaltigen Ausbruch über den 200-Tage-moving average als möglichen Wendepunkt genau zu beobachten.

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