Gold bleibt stabil, nachdem die chinesische Zentralbank weiterhin Gold kauft
Gold (XAU) wird bei 4.243,58 $ gehandelt und verzeichnet einen Tagesrückgang von 0,34 %. Der Kurs liegt derzeit unter seinen wichtigen gleitenden Durchschnitten, was auf eine kurzfristig bärische Tendenz hindeutet.
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Höhepunkte
- Das Signal der Federal Reserve für mögliche Zinserhöhungen in diesem Jahr hat den US-Dollar gestärkt und den Goldpreis belastet.
- Anhaltende Goldkäufe der Zentralbanken, insbesondere durch China, haben die Nachfrage gestützt und weitere Rückgänge abgefedert.
- Gold notiert unter den wichtigsten gleitenden Durchschnitten, da der bärische Trend dominiert. Der Kurs wird in den kommenden Sitzungen voraussichtlich zwischen 4.195,84 $ und 4.291,32 $ liegen.
Fed-Zinsausblick und Zentralbanknachfrage bremsen den Goldrückgang
Die Federal Reserve beendete ihre jüngste Sitzung ohne eine Änderung der Zinssätze, doch die Projektionen zeigten, dass neun von neunzehn Vorstandsmitgliedern in diesem Jahr mindestens eine Zinserhöhung erwarten. Dies führte zu einem festeren US-Dollar und verringerte die relative Attraktivität von Gold als nicht verzinsliches Anlagegut. Anhaltende Goldkäufe der Zentralbanken, insbesondere durch die chinesische Zentralbank, stützen weiterhin die zugrunde liegende Nachfrage und mildern einen Teil des Abwärtsdrucks. Zudem hat die anhaltende Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran die geopolitische Risikoprämie leicht reduziert und damit die Zuflüsse in Gold als sicheren Hafen begrenzt.
Schwache Dynamik und Widerstand begrenzen Gold bei anhaltendem Verkaufsdruck
Im H1-Chart handelt XAU unterhalb seines MA-20 (4.291,80 $) und MA-50 (4.317,77 $), während der Tagesschluss unter dem MA-200 bei 4.643,11 $ bleibt. Der unmittelbare Widerstand wird durch den Ichimoku Kijun bei 4.301,82 $ definiert, wobei kein Ausbruch nach oben zu erkennen ist. Die Dynamik ist schwach: MACD und Awesome Oscillator signalisieren beide Verkauf, ADX bleibt neutral und RSI zeigt 33,68 (Verkauf), während Stoch RSI, CCI und BBP allesamt überverkaufte oder stark verkäuferdominierte Bedingungen widerspiegeln.
Abwärtsrisiko dominiert bei geringer Umkehrwahrscheinlichkeit und enger Handelsspanne
Im sehr kurzfristigen Bereich wird erwartet, dass XAU innerhalb der Spanne von 4.195,84 $ bis 4.291,32 $ schwankt, was der typischen Volatilität für diesen Zeitraum entspricht. Die Wahrscheinlichkeit einer Aufwärtsumkehr ist gering, während die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Drucks auf die Unterstützung höher ist. Ein Aufwärtsszenario würde einen nachhaltigen Anstieg über 4.301,82 $ erfordern, während bei einem Durchbruch der unteren Grenze und beschleunigten Verkäufen weitere Verluste möglich sind.
Früher stellten Analysten fest, dass sich Gold in einer Phase technischer Konsolidierung befand, die durch gemischte geopolitische Entwicklungen und sich verändernde Zentralbankreserven geprägt war. Das aktuelle Umfeld verstärkt diese vorsichtige Grundstimmung, doch da Dynamik und Stimmung nun weiter ins Bärische kippen, sollten Händler auf einen möglichen Bruch unter die Unterstützung bei 4.195,84 $ achten, da erneute Verkäufe kurzfristig die Verluste beschleunigen könnten.
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