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STRC ist nach jüngsten Äußerungen von Michael Saylor unter Druck geraten. Trotz des anfangs starken Anlegerinteresses beginnt der Markt zu hinterfragen, wie nachhaltig das neue Finanzierungsmodell von Strategy sein wird und ob es die Bitcoin-Akquisitionsstrategie des Unternehmens weiterhin unterstützen kann.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
STRC fiel kürzlich auf ein neues Allzeittief von 82,53 $. Wenn der Aktienkurs unter 100 $ fällt, erwarten Anleger im Allgemeinen, dass Strategy die Dividendenzahlungen erhöht, um das Wertpapier attraktiver zu machen.
Sollten die Dividendenausschüttungen nicht erhöht werden, könnte die Nachfrage nach STRC weiter nachlassen. Dies wiederum würde die Fähigkeit von Strategy einschränken, Kapital zu beschaffen und weiterhin Bitcoin zu kaufen.
Neben der Schwäche von Bitcoin wurde der jüngste Rückgang auch durch Kommentare von Michael Saylor befeuert.
Er gab an, dass die Struktur von STRC mit maßgeblicher Unterstützung durch künstliche Intelligenz entwickelt wurde, die zur Modellierung verschiedener Finanzierungsszenarien eingesetzt wurde.
Bei einigen Anlegern lösten diese Äußerungen Besorgnis aus. Moderne KI-Modelle sind immer noch fehleranfällig, und es bleibt schwierig, die langfristige Wirksamkeit solcher Ansätze zu beurteilen.
Zuvor hatte Strategy 32 BTC verkauft, um Dividendenzahlungen zu finanzieren, was eine Welle der Besorgnis am Kryptowährungsmarkt auslöste. Angesichts der aktuellen Kursentwicklung von STRC hat sich das Risiko zusätzlicher Bitcoin-Verkäufe erhöht.
Strategy hält derzeit etwa 846.842 BTC zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von 75.656 $ pro Coin.
Das Unternehmen verzeichnet bereits erhebliche unrealisierte Verluste auf einen Teil seiner Bitcoin-Position, und eine weitere Schwäche von STRC könnte die Finanzstruktur von Strategy zusätzlich unter Druck setzen.
In einem negativen Szenario könnten sich fallende Bitcoin-Preise, eine schwächere Nachfrage nach STRC und steigende Dividendenverpflichtungen gegenseitig verstärken.
In diesem Fall könnte das Finanzierungsinstrument, das eigentlich Saylors Strategie unterstützen sollte, selbst zu einer Belastung für das Unternehmen werden.
Sollte Strategy gezwungen sein, Bitcoin in nennenswerten Mengen zu verkaufen, um seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen, könnten die Folgen für den Kryptowährungsmarkt schwerwiegend sein. Mit etwa 4 % des gesamten Bitcoin-Angebots in der Bilanz könnten großflächige Liquidationen durch Strategy ein „Cryptogeddon“ auslösen.
Genau aus diesem Grund bezeichnen einige Marktteilnehmer Strategy bereits als potenzielles „Black Swan“-Risiko für den Kryptomarkt.
Vorerst bleibt dies jedoch ein Risikoszenario und keine Basiserwartung. Die Fähigkeit des Unternehmens, die Nachfrage der Anleger nach STRC aufrechtzuerhalten und erzwungene Bitcoin-Verkäufe zu vermeiden, wird entscheidend dafür sein, ob sich diese Sorgen letztendlich bewahrheiten.