Ashutosh Sureka

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran erhöhen die Nachfrage nach dem US-Dollar. Kann USD/CAD den Rebound über der Unterstützung bei C$1,4015 halten?

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran erhöhen die Nachfrage nach dem US-Dollar. Kann USD/CAD den Rebound über der Unterstützung bei C$1,4015 halten?
US-Dollar gegenüber Kanadischem Dollar fällt um 0,5 %

US-Dollar gegenüber Kanadischem Dollar (USD/CAD) notiert bei C$1,4085 und gibt am Tag leicht nach. Das Paar liegt aktuell unter seinen wichtigen gleitenden Durchschnitten, bleibt aber über den längerfristigen Trendniveaus.

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Höhepunkte

  • Die erhöhten US-Iran-Spannungen haben Anleger in US-Anlagen getrieben, wodurch der US-Dollar gestärkt und die Treasury-Renditen gestiegen sind.
  • Der Auftrieb für USD/CAD durch höhere Ölpreise wird durch schwache kanadische Konjunkturdaten abgeschwächt, sodass der Öl-bezogene Währungseffekt verpufft.
  • Technische Signale deuten auf eine starke bärische Dynamik bei USD/CAD hin, wobei sich der Kurs in den nächsten Sitzungen voraussichtlich zwischen C$1,4015 und C$1,4155 konsolidiert.

US-Dollar-Stärke überwiegt Ölgewinne bei Risikoaversion

Neue Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben die weltweite Risikoaversion erhöht, sodass Anleger Sicherheit in US-Anlagen suchen, was die US-Treasury-Renditen steigen lässt und den US-Dollar stärkt. Die Rohölpreise stiegen angesichts der erhöhten geopolitischen Risiken ebenfalls, was normalerweise den Kanadischen Dollar unterstützen würde. Dieser Effekt wurde jedoch durch schwache kanadische Konjunkturdaten aufgehoben, wie Convera berichtet. Fxstreet meldete, dass die jüngsten Bewegungen im USD/CAD hauptsächlich durch die Stärke des US-Dollars und Erwartungen einer strafferen US-Geldpolitik getrieben wurden, während kanadische Arbeitsmarktdaten und Infrastrukturprojekte nur eine untergeordnete Rolle spielten.

Überverkauft-Signale und Widerstandslimits bei negativer Dynamik

Aus technischer Sicht handelt USD/CAD unter dem MA-20 bei C$1.414 und dem MA-50 bei C$1,4148, bleibt aber über dem MA-200 bei C$1,3797. Das Ichimoku-Kijun-Level bildet mit C$1,4128 einen unmittelbaren Widerstand. Die Momentum-Indikatoren zeigen eine negative Tendenz: Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) signalisiert Verkauf, der Average Directional Index (ADX) ist neutral und der Relative Strength Index (RSI) ist mit 23 stark überverkauft. Sowohl Stochastic RSI als auch Commodity Channel Index (CCI) bestätigen überverkaufte Werte, während Bull/Bear Power auf eine Dominanz der Verkäufer im Tagesverlauf hinweist. Der Awesome Oscillator unterstreicht den anhaltenden Abwärtsdruck.

Abwärtsdruck bleibt bestehen, Range-Trading wartet auf Ausbruch

In den nächsten 2 bis 3 Sitzungen dürfte USD/CAD in der Spanne zwischen C$1,4015 und C$1,4155 bleiben, wobei ein Ausbruch über den Kijun-Widerstand erforderlich ist, um den Abwärtsdruck zu beenden. Die Wahrscheinlichkeit einer Aufwärtsbewegung gilt als sehr gering, während eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung deutlich wahrscheinlicher ist. Das Basisszenario sieht eine weitere Konsolidierung innerhalb der aktuellen Volatilitätsbandbreite vor, aber ein klarer Bruch unter die Unterstützung könnte die Verluste in Richtung des unteren Endes des Prognosekorridors beschleunigen.

Viktoras Karapetjanc, Experte bei Traders Union, sieht USD/CAD vor allem durch das globale Risikosentiment und den sicheren Hafen US-Dollar nach erneuten US–Iran-Spannungen getrieben. Er meint, dass höhere Ölpreise normalerweise den Kanadischen Dollar stützen, aber die Konjunkturdaten diesmal keine Unterstützung liefern. Die aktuelle technische Dynamik signalisiert weiteren Druck auf den CAD trotz vorübergehender Überverkauft-Signale. Ein Ausbruch über C$1,4128 wäre für Aufwärtspotenzial nötig, andernfalls dürfte die Konsolidierung oder ein weiterer Rückgang anhalten. "Solange sich das Risikosentiment nicht ändert oder eine klare technische Umkehr erfolgt, bleibt die Abwärtsrichtung kurzfristig bevorzugt."

Zuvor hatten Analysten festgestellt, dass USD/CAD einen starken Aufwärtstrend zeigte, gestützt durch günstige technische Trends. Die aktuelle Analyse signalisiert jedoch eine Verschiebung hin zu Abwärtsrisiken, wobei Händler einen möglichen Bruch unter die Unterstützung im Auge behalten sollten, da die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Konsolidierung innerhalb der etablierten Volatilitätsbandbreite steigt.

Die Informationen basieren auf Prognosen und stellen keine Anlageberatung oder Garantie für zukünftige Ergebnisse dar. Marktbedingungen können sich ändern. Siehe unseren Haftungsausschluss und unsere Redaktionelle Integrität für Details.