Zusammenfassung der Aktienmärkte: Nasdaq Composite führt Gewinne an, während Asien und Europa wegen erneuter Handelssorgen nachgeben

Zusammenfassung der Aktienmärkte: Nasdaq Composite führt Gewinne an, während Asien und Europa wegen erneuter Handelssorgen nachgeben
Aktien gemischt aufgrund der Spannungen zwischen den USA und China und der Beobachtung der Fed

Globale Aktien schwankten, als erneute Handelskonflikte zwischen den USA und China die Märkte erschütterten, was zu einem vorsichtigen Ton vor den Äußerungen des Vorsitzenden der Federal Reserve Jerome Powell und dem Beginn der US-Bankgewinne führte.

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Die von den Futures ausgehende Schwäche folgte auf den Widerstand Pekings gegen die von Washington verhängten Beschränkungen und die Rhetorik, die sowohl auf Konfrontation als auch auf Gesprächsbereitschaft hindeutet. Strategen warnten davor, dass ohne eine Deeskalation die kurzfristige Volatilität auch nach der kräftigen Rallye des Jahres 2025 weiter zunehmen könnte.

Globale Indizes

- S&P 500: 6.654,72 (+1,56%)

- Nasdaq Composite: 22,694.61 (+2.21%)

- Dow Jones Industrial Average: 46,067.58 (+1.29%)

- FTSE 100: 9.412,68 (-0,32%)

- Nikkei 225: 46,847.32 (-2.58%)

- Hang Seng Index: 25,441.35 (-1.73%)

- Shanghai Composite: 3,865.23 (-0.62%)

U.S. Märkte

Der Ton an der Wall Street wurde defensiver, nachdem berichtet wurde, dass China seine Maßnahmen als Reaktion auf die US-Restriktionen von Ende September verschärft hat, was die Ängste vor einem Handelskrieg wieder aufleben ließ, während sich die Anleger auf die Bankergebnisse für das dritte Quartal und Powells Ausblick auf Wachstum und Inflation vorbereiten.

Morgan Stanley warnte, dass der S&P 500 bei anhaltenden Spannungen um ca. 11 % zurückgehen könnte, und berief sich dabei auf eine ausgedehnte Positionierung und eine schwache saisonale Entwicklung; die Bank betrachtet einen etwaigen Rückschlag nach wie vor als Teil eines längeren Haussezyklus, der im Frühjahr begann. Zitate aus Peking unterstrichen die zweigleisige Haltung - "wenn Sie kämpfen wollen, werden wir bis zum Ende kämpfen; wenn Sie verhandeln wollen, bleibt unsere Tür offen" - und trugen zur Unsicherheit über den Zinspfad und die Erträge bei.

Europäische Märkte

Die europäischen Aktien gaben nach, da der Streit zwischen den USA und China die inländischen Daten und den politischen Lärm überschattete. Die harmonisierte Inflation (HVPI) in Deutschland beschleunigte sich im September von 2,1 % auf 2,4 % im Jahresvergleich, was frühere Schätzungen bestätigte und den Gleitpfad der Europäischen Zentralbank erschwerte.

Die Aussicht auf eine langsamere Auslandsnachfrage und einen holprigeren Disinflationspfad dämpfte die Risikobereitschaft der zyklischen Unternehmen der Region. FinanzNachrichten.de

Asiatische Märkte

Die asiatischen Märkte gaben angesichts der Sensibilität für Handelsfragen und lokaler politischer Strömungen im Großen und Ganzen nach. Der Hang Seng in Hongkong fiel um 1,73% und der Composite in Shanghai gab um 0,62% nach, da neue Maßnahmen in Bezug auf Häfen und strategische Materialien die Anleger verunsicherten.

Der japanische Nikkei 225 verlor 2,58 %, was auf die innenpolitische Unsicherheit und die Auswirkungen auf die Steuerstützung zurückzuführen ist.

Die regionale Schwäche verstärkte die Befürchtung, dass anhaltende Spannungen die Lieferketten - insbesondere bei Halbleitern und wichtigen Mineralien - stören und die Gewinndynamik der Unternehmen bis zum Jahresende beeinträchtigen könnten.

Zusammenfassende Schlussfolgerungen

Tendenz: Gemischter bis schwächerer Risikoton weltweit, wobei die techniklastigen Indikatoren am empfindlichsten auf Handelsschlagzeilen reagieren.

Makroökonomische Faktoren: Die erneute Eskalation der Spannungen zwischen den USA und China, die Erwartung von Powells politischen Signalen, die hartnäckige Inflation in Europa und die Sichtbarkeit der Gewinnsaison.

Was als nächstes zu beachten ist:

1. Konkrete Schritte zur Deeskalation oder neue Restriktionen aus Washington oder Peking

2. Rhetorik der Fed zu Wachstum und Inflation, die die Chancen auf eine Zinssenkung neu kalibrieren könnte

3. Die Erträge der Banken als Barometer für die Kreditqualität und die Kreditnachfrage

4. die politischen Reaktionen Asiens auf Risiken in der Lieferkette und politische Risiken.

Anhaltende Spannungen könnten Multiplikatoren und Gewinnspannen unter Druck setzen, während eine Entspannung wahrscheinlich eine Erleichterung bei zyklischen und technischen Werten auslösen würde.

Wir haben auch darüber informiert, dass der S&P 500 auf 6.654 steigt, da die nachlassenden Handelsspannungen den Aufschwung fördern.

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