Zusammenfassung der Aktienmärkte: Dow Jones und Nasdaq Composite fallen angesichts globaler Kreditsorgen

Zusammenfassung der Aktienmärkte: Dow Jones und Nasdaq Composite fallen angesichts globaler Kreditsorgen
Angst vor Krediten belastet Aktien; Renditen sinken unter 4%

US-Aktienfutures und globale Aktien fielen am Freitag, als erneute Sorgen über die Kreditwürdigkeit regionaler US-Kreditinstitute die Märkte erschütterten und die Anleger in Staatsanleihen und andere Zufluchtsorte trieben.

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Der Rückzug folgte auf die Offenlegung von Betrugsfällen bei Zions Bancorp und Western Alliance, die die Besorgnis über faule Kredite verstärkten und eine breitere Abwärtsbewegung der Risiken auslösten. Der KBW Regional Banking Index rutschte um mehr als 6 % ab, als sich die Verkäufe auf Europa und Asien ausweiteten, während die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen unter 4 % und damit auf den niedrigsten Stand seit mehr als einem Jahr fiel.

Globale Indizes

- S&P 500: 6.629,07 (-0,63%)

- NASDAQ Composite: 22,562.54 (-0.47%)

- Dow Jones Industrial Average: 45,952.24 (-0.65%)

- FTSE 100: 9.304,64 (-1,39%)

- Nikkei 225: 47,582.15 (-1.44%)

- Hang Seng Index: 25,247.10 (-2.48%)

- Shanghai Composite: 3,839.76 (-1.95%)

Die Risikoaversion ließ auch die Volatilitätsindizes steigen, wobei der VIX seine Gewinne ausweitete, und trieb die Nachfrage nach Anleihen und Gold in die Höhe, so die Marktkommentare.

U.S. Märkte

Futures, die an den S&P 500, den Dow Industrial und den Nasdaq-100 gebunden sind, fielen um mehr als 1 %, angeführt von technologielastigen Kontrakten, da die Schlagzeilen aus dem Bankensektor mit anhaltenden makroökonomischen Ängsten kollidierten.

Der Rückgang der Renditen 10-jähriger Staatsanleihen auf unter 4 % spiegelte eine Flucht in die Sicherheit und die Erwartung eines schwächeren Wachstums wider; diese Entwicklung geht einher mit einer Verschärfung der Finanzbedingungen aufgrund von Handelskonflikten und einem längeren Stillstand der Bundesbehörden, der den Datenkalender getrübt hat.

Auslöser für das jüngste Aufflackern waren Meldungen von regionalen Kreditgebern: Zions und Western Alliance gaben bekannt, dass sie Rechtsmittel im Zusammenhang mit mutmaßlichem Kreditbetrug einlegen, was die Befürchtung nährte, dass sich der Kreditstress auf weitere Bereiche ausweiten könnte. Bankaktien brachen ein, und die Anleger fragten sich, ob Kreditverluste das Kapital oder die Erträge kleinerer Institute belasten könnten.

Europäische Märkte

Die europäischen Aktien fielen drastisch, wobei der paneuropäische Stoxx 600 um 1,6 % bis 1,7 % nachgab, da die Bankaktien im Gleichschritt mit den regionalen Kreditgebern in den USA nachgaben.

Große Kreditinstitute wie die Deutsche Bank, BNP Paribas, Societe Generale, Barclays und Lloyds fielen zwischen etwa 3 % und 6 %, machten damit die Gewinne der Woche zunichte und unterstrichen die Empfindlichkeit gegenüber den Schlagzeilen über die US-Kreditvergabe.

Asiatische Märkte

Die asiatischen Märkte schlossen allgemein niedriger. Der japanische Nikkei 225 rutschte um 1,44 % ab, da der Yen an Wert gewann und die Anleger die Möglichkeit einer Zinserhöhung der Bank of Japan im Oktober abwägten, was Carry Trades auflösen und Exporteure beeinträchtigen könnte.

Der Hang Seng in Hongkong fiel um 2,48 % und Shanghai verlor 1,95 %, unter dem Druck erneuter Handelsspannungen zwischen den USA und China und Gerüchten über höhere Zölle, die zu erneuten Unterbrechungen der Lieferkette führen könnten.

Zusammenfassende Schlussfolgerungen

Die Rückgänge des Tages waren auf eine bekannte Kombination zurückzuführen: idiosynkratische Schocks bei den Bankkrediten kollidierten mit makroökonomischem Gegenwind - verschärfte Finanzbedingungen, Handelsspannungen und politische Unsicherheit -, die die Volatilität verstärkten.

Die kurzfristige Richtung hängt von drei Faktoren ab:

1. Jede Eskalation von Problemen mit der Kreditqualität bei regionalen US-Kreditgebern

2. Die Entwicklung der Staatsanleihenrenditen nach der Unterschreitung der 4 %-Marke

3. Politische Signale der BoJ und der großen Zentralbanken angesichts der Wachstumsverlangsamung.

Eine glaubwürdige Eindämmung von Bankbetrügereien und eine Stabilisierung der Zinssätze könnten die Risikoaktiva stabilisieren; andernfalls bleibt ein weiteres De-Risking in der Gewinnsaison ein wesentliches Risiko.

Wir berichteten auch, dass Gold 30.000 $ erreichen könnte, da ein Analyst vor einem Metallkrieg warnt.

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