Nikkei 225 klettert um 1,34% auf 50.884, da die Käufer zurückkehren und die Yen-Schwäche die Stimmung unterstützt
Der Nikkei 225 sprang am Donnerstag um 1,34% nach oben und schloss bei 50.884 Punkten, womit er nach einem volatilen Wochenbeginn wieder an Stärke gewann. Der Aufschwung folgte der Erholung an der Wall Street, wo nachlassende Bewertungsbedenken bei US-Tech-Aktien die globale Risikobereitschaft wiederbelebten. Optimismus über die Stabilität des Handels und robuste US-Daten trugen zur positiven Stimmung bei.
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Höhepunkte
- Nikkei 225 steigt um 1,34% auf 50.884, da die Erholung an der Wall Street die weltweite Stimmung aufhellt.
- SoftBank, Advantest und Nintendo führen die Kursgewinne an, während Sanrio nach schwachen Ergebnissen um 13,8% fällt.
- Schwache Lohndaten verringern das Risiko einer Straffung durch die BoJ und stützen die yen-empfindlichen japanischen Aktien.
Die Erholung war breit gefächert, und die wichtigsten Sektoren verzeichneten Gewinne, da die Anleger wieder in Risikoanlagen umschichteten. Schwergewichte wie SoftBank Group kletterten um 2,9 %, Advantest legte um 3,2 % zu, und Lasertec stieg um 3,7 %, was die Dynamik des gesamten Index antrieb.
Technische Struktur signalisiert anhaltende Stärke
Die technische Struktur des Nikkei bleibt bullisch. Der Kurs wird oberhalb der 20-, 50-, 100- und 200-Tage-EMAs gehandelt, die alle parallel ansteigen - ein klassisches Zeichen für einen starken Aufwärtstrend. Nachdem der Index kurzzeitig die Unterstützung des steigenden Kanals getestet hatte, prallte er stark ab, was bestätigt, dass die Käufer weiterhin die Kontrolle haben.

Kursdynamik des Nikkei 225-Index (Quelle: TradingView)
Ein Tagesschlusskurs über 51.200 würde eine Fortsetzung des Ausbruchs bestätigen, mit dem Ziel 52.500-53.000 am oberen Ende des Kanals. Auf der Unterseite liegt die Hauptunterstützung bei 50.000, gefolgt von 49.500-49.000, wo der EMA-Cluster eine solide strukturelle Unterstützung bietet. Der RSI hält sich nahe 62, was auf ein zinsbullisches Momentum ohne Anzeichen einer Erschöpfung hindeutet.
Makroökonomisches Umfeld stützt Risiko-Stimmung
Die Wirtschaftsdaten zeigen gemischte Signale. Die Reallöhne in Japan sind im September im Jahresvergleich um 1,4 % gesunken, was den neunten Rückgang in Folge bedeutet. Während die schwächeren Löhne die Ausgaben der privaten Haushalte belasten, verringern die Daten auch die Notwendigkeit einer Straffung durch die BoJ. Ein zurückhaltender politischer Ausblick und ein schwächerer Yen stützen häufig Exporteure und Unternehmensgewinne, was die Aufwärtsbewegung bei japanischen Aktien verstärkt.
Weltweit hat die Erholung an den US-Märkten die Stimmung stabilisiert. Die Anleger fassen wieder Vertrauen in zyklische und technologiebezogene Werte, wobei der Nikkei die Stimmung an der Wall Street genau verfolgt.
In einer früheren Analyse wurde betont, dass der Aufwärtstrend des Nikkei intakt ist, solange sich der Kurs über 49.500 hält. Diese Einschätzung gilt nach wie vor. Die Käufer verteidigen weiterhin die Struktur, die EMAs sind weiterhin aufwärts ausgerichtet, und die Momentum-Indikatoren unterstützen die Fortsetzung des Trends. Ein Ausbruch über 51.200 könnte in den kommenden Sitzungen eine neue Etappe in Richtung 52.500-53.000 auslösen.
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