US-Futures steigen vor Fed-Zinsentscheidung
Die US-Aktienfutures bewegten sich am Mittwoch leicht nach oben, da die Anleger auf die Zinsentscheidung der Federal Reserve warteten – die erste unter dem Vorsitz von Kevin Warsh. Es wird allgemein erwartet, dass die Zentralbank die Zinsen unverändert lässt, aber die Märkte konzentrieren sich darauf, ob Warsh eine härtere Haltung signalisiert, nachdem der Inflationsdruck während des Iran-Krieges gestiegen ist.
Höhepunkte
- Dow-, S&P 500- und Nasdaq-Futures legten vor der Fed-Entscheidung leicht zu.
- Es wird erwartet, dass die Fed die Zinsen stabil hält.
- Inflation und der Iran-Krieg haben Zinssenkungen vorerst vom Tisch genommen.
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Futures steigen, während Trader auf die Fed warten
Die Futures auf den Dow Jones Industrial Average und den S&P 500 stiegen im frühen Handel jeweils um 0,1 %. Die Nasdaq-100-Futures legten laut Yahoo Finance um 0,2 % zu und zeigten damit eine moderate Erholung, nachdem die Aktien am Dienstag an Schwung verloren hatten. .
Die Bewegung war eher vorsichtig als zuversichtlich. Die Anleger erwarten bei dieser Sitzung keine Zinsänderung, achten aber auf jede Änderung in der Wortwahl des Federal Open Market Committee. Mehrere Fed-Vertreter sind besorgter über die anhaltende Inflation geworden, und einige haben Bedingungen erörtert, die Zinserhöhungen im weiteren Jahresverlauf rechtfertigen könnten.
Die Preisgestaltung bei den Federal Funds Futures zeigt, dass Anleger laut den im Bericht zitierten Marktdaten eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 80 % für eine Zinserhöhung der Fed bis Dezember annehmen.
Warsh steht vor einem frühen Glaubwürdigkeitstest
Kevin Warshs erste Sitzung als Fed-Vorsitzender findet in einem schwierigen Moment statt. Die Inflation bleibt über dem 2 %-Ziel der Fed, die Energiepreise waren nach dem US-Krieg mit dem Iran volatil, und der Arbeitsmarkt hat genug Stärke gezeigt, um Zinssenkungen weniger wahrscheinlich zu machen.
Präsident Donald Trump hat weiterhin auf niedrigere Zinsen gedrängt, aber Warsh muss nun diesen politischen Druck gegen einen Ausschuss abwägen, der sich zunehmend auf das Inflationsrisiko konzentriert. Bevor er Fed-Vorsitzender wurde, schien Warsh Trumps Vorliebe für eine lockerere Geldpolitik näher zu stehen. Als Vorsitzender muss er nun für eine Zentralbank sprechen, die sich möglicherweise in die entgegengesetzte Richtung bewegt.
Das macht das Statement nach der Sitzung besonders wichtig. Die Anleger werden darauf achten, ob die Fed Formulierungen streicht oder abschwächt, die darauf hindeuten, dass ihr nächster Schritt eher eine Senkung sein wird. Jeder Hinweis darauf, dass Zinserhöhungen wieder zur Debatte stehen, könnte die Erwartungen bei Aktien, Anleihen und Währungen neu definieren.
Geldpolitische Signale könnten wichtiger sein als die Entscheidung
Die Entscheidung der Fed ist weniger wichtig als die begleitende Guidance. Eine Ankündigung gleichbleibender Zinsen ist bereits eingepreist. Das größere Thema ist, ob die Beamten besorgter über die Inflation als über das Wachstum klingen.
Aktien verloren am Dienstag etwas an Kraft, da die Ungewissheit über das US-Iran-Abkommen den Optimismus vom Montag dämpfte. Die Anleger hatten gehofft, dass das Abkommen den Rückstau in der Straße von Hormus schnell auflösen und den Druck auf die Energiepreise lindern würde. Die Details bleiben jedoch ungewiss, und eine formelle Unterzeichnung wird für Freitag erwartet.
Damit balanciert die Wall Street zwischen zwei Kräften: der Erleichterung darüber, dass die geopolitischen Risiken nachlassen könnten, und der Sorge, dass die Inflation die Fed länger restriktiv halten könnte.
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