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Der Journalist Roland Tichy äußert deutliche Kritik an den aktuellen Versicherungsregelungen der Europäischen Union im Zusammenhang mit Öllieferungen durch die Straße von Hormus.
Tichy betont, dass laut seiner Einschätzung nicht der Iran, sondern ''EU-Bürokraten'' über eine ''perverse Versicherungsregelung'' den Öltransport blockierten. Er verweist darauf, dass Schiffe ohne die entsprechende Versicherung den Hafen nicht verlassen können. Der Engpass bei der Versicherungsvergabe könnte demnach zu einem signifikanten Rückgang von Öllieferungen an die Weltwirtschaft führen.
Wirtschaftsexperten sehen in derartigen bürokratischen Hürden potenzielle Risiken für die globale Energieversorgung.''Ein reibungsloser Ölfluss über die Straße von Hormus ist für die Weltmärkte essenziell'', hebt ein Marktanalyst hervor.
Die aktuellen Entwicklungen verdeutlichen erneut, wie regulatorische Maßnahmen Auswirkungen auf die internationale Energieversorgung haben können. Bereits im Zusammenhang mit dem gestiegenen Bedarf an Flüssigerdgas in Asien hatte Tichy vor potenziellen Engpässen für die deutsche Gasversorgung gewarnt und in diesem Zusammenhang auf eine realistische Energiepolitik verwiesen (steigende Nachfrage in Asien). Auch die wirtschaftlichen Folgen von Fehlentscheidungen institutioneller Akteure, wie bei den finanziellen Verlusten ausgelagerter Studios des ZDF, waren in der Vergangenheit Gegenstand seiner Analysen (finanzielle Verluste ausgelagerter Studios).