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Henning Rosenbusch kritisiert Einschätzungen zur Rolle saudischer Pipeline-Kapazitäten während Ölblockade

Henning Rosenbusch kritisiert Einschätzungen zur Rolle saudischer Pipeline-Kapazitäten während Ölblockade
Rosenbusch zu Ölmarkt-Blockade

Henning Rosenbusch stellt die Annahme einiger Experten infrage, dass die Pipeline-Kapazitäten Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate eine vollständige Blockade auf dem Ölmarkt kompensieren könnten.

Wirtschaftsanalysten wie Markus Krah argumentieren, die saudischen Pipelines mit einer Kapazität von 7 Millionen Barrel sowie die der VAE mit etwa 1,5 Millionen Barrel könnten Versorgungsausfälle ausgleichen. Rosenbusch hingegen hebt hervor, dass eine ''Weltwirtschaftskrise auf Bestellung'' drohe und Parallelen zur Wirtschaftskrise von 1929 sichtbar seien. Die Situation bleibt angespannt, da Experten unterschiedliche Einschätzungen zur tatsächlichen Marktstabilität vertreten.

Rosenbusch hat sich zuvor kritisch zur steigenden Zinslast Deutschlands geäußert und dabei die Nachhaltigkeit staatlicher Investitionen infrage gestellt (mehr). In einem weiteren Artikel analysierte er die Auswirkungen der Medienkrise auf Verlagsfinanzen und Redakteure zu Beginn der 2000er-Jahre (mehr). Seine Einordnungen verdeutlichen eine kontinuierliche Beschäftigung mit strukturellen Krisen und wirtschaftlichen Risiken.

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