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In einer aktuellen Analyse hebt Gert Wöllmann die erhebliche Belastung deutscher Arbeitnehmer durch Steuern und Abgaben hervor.
Wöllmann verweist darauf, dass von einem Bruttogehalt von 60.000 Euro nach Abzügen nur 39.679 Euro Nettogehalt übrig bleiben. Die Gesamtkosten des Arbeitgebers, das sogenannte AG-Brutto, belaufen sich dabei auf 74.724 Euro. Damit entfallen laut Wöllmann ''35.045 Euro (47 Prozent) der Gesamtkosten direkt an den Staat'' – dies entspricht ''58 Prozent vom Arbeitnehmer-Brutto''.
Finanzexperten wie Marc Friedrich weisen darauf hin, dass Deutschland im internationalen Vergleich mit einer ''der höchsten Steuer- und Abgabenquoten'' belastet ist. Die aktuelle politische Diskussion, getragen von Regierungskreisen, sieht laut Wöllmann sogar eine mögliche weitere Erhöhung der Steuer- und Abgabenlast vor, was auf breite Kritik in der Wirtschaft stößt.
Wöllmann hat zuletzt zusätzliche Kosten durch ein mögliches Recht auf Home-Office angemahnt und auf Risiken für die Wettbewerbsfähigkeit hingewiesen (Artikel). In einer weiteren Analyse kritisierte er rechtliche Unsicherheiten bei der EU-Übergewinnsteuer und forderte den SPD-Politiker Lars Klingbeil zum Handeln auf (Artikel). Beide Themen zeigen Wöllmanns Fokus auf die Auswirkungen politischer Eingriffe auf den Wirtschaftsstandort Deutschland.