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Hugo Müller-Vogg, Publizist und Kommentator, stellt die aktuelle Kritik der DGB-Vorsitzenden Yasmin Fahimi an dem ''Versagen der Manager'' deutscher Unternehmen in einen historischen Kontext. Er verweist auf frühere unternehmerische Aktivitäten von Gewerkschaften wie bei ''Neue Heimat'' und ''Konsum'', die laut Müller-Vogg selbst mit erheblichen Managementproblemen und schließlich mit Scheitern verbunden waren.
Wirtschaftsexperten analysieren regelmäßig die Rolle von Gewerkschaften in der Führung großer Unternehmensprojekte. In der Vergangenheit wurden insbesondere beim Immobilienunternehmen ''Neue Heimat'' und dem Handelsunternehmen ''Konsum'' weitreichende Fehler in der Geschäftsführung dokumentiert. Gewerkschaftsnahe Strategien hätten dort häufig zu einem ''Scheitern auf Managementebene'' geführt, heißt es von Analysten.
Die aktuelle Debatte wirft neue Fragen nach der Verantwortung und Eignung unterschiedlicher Akteure in der Unternehmensführung auf. DGB-Chefin Fahimi hatte kürzlich das Management deutscher Konzerne für Fehlentwicklungen verantwortlich gemacht und unterstreicht damit die Notwendigkeit einer differenzierten Betrachtung früherer gewerkschaftsnaher Initiativen.