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Der deutsche Außenhandel bleibt laut aktuellen Zahlen in einer Phase der Stagnation.
Holger Zschaepitz, Finanzexperte und renommierter Wirtschaftsjournalist, berichtet, dass der Handelsüberschuss Deutschlands im April auf ''14,5 Milliarden Euro'' gesunken ist – der niedrigste Stand seit November 2025. Besonders bemerkenswert ist, dass die ''Importe gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent'' gestiegen sind und damit die ''Exporte mit einem Anstieg von 0,9 Prozent'' übertroffen haben. Experten führen diese Entwicklung unter anderem auf eine anhaltend schwache Auslandsnachfrage und stärkere Inlandsnachfrage zurück. Analysten warnen davor, dass ein anhaltend sinkender Handelsüberschuss die wirtschaftliche Stabilität beeinflussen könnte.
Zschaepitz hatte zuletzt auf steigende Realrenditen deutscher Anleihen angesichts sinkender Inflationserwartungen hingewiesen. Im Mai lag die Inflation in Deutschland nach seinen Angaben bei 2,6 Prozent, während die Kerninflation weiter stieg, wie er in einer früheren Analyse berichtete. Die Daten unterstreichen die gemischten Signale aus Konjunktur und Preisentwicklung.