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Die Inflationsrate in Deutschland ist im Mai auf 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken, nachdem sie im April noch 2,9 Prozent betragen hatte. Dies wurde unter anderem durch den temporären Tankrabatt ermöglicht. Holger Zschaepitz, Wirtschaftsjournalist und Marktexperte, hebt jedoch hervor, dass die Kerninflation – also die Teuerung ohne Energie und Nahrungsmittel – im gleichen Zeitraum von 2,3 Prozent auf 2,5 Prozent gestiegen ist. Zschaepitz betont: ''Die anhaltende Dynamik der Kerninflation signalisiert weiterhin robuste Preisdrucke im deutschen Markt.'' Die Entwicklung verdeutlicht, dass trotz rückläufiger Gesamtinflation die Gefahr erhöhter Basiskosten für Verbraucher und Unternehmen bestehen bleibt.
Zschaepitz hat zuvor das starke Wachstum der Staatsausgaben seit 1999 im Vergleich zu stagnierenden Investitionen hervorgehoben. Außerdem berichtete er über die wachsende Nervosität an den Anleihemärkten und Rekordrenditen für 30-jährige Staatspapiere. Beide Themen stehen im Zusammenhang mit der anhaltenden Inflationsentwicklung in Deutschland.