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Die Diskussion über die Entwicklung der deutschen Staatsausgaben erhält neue Impulse.
Holger Zschaepitz, Finanzjournalist und Marktanalyst, weist darauf hin, dass die ''Staatsausgaben seit 1999 um 63 Prozent angestiegen'' sind, während das Bruttoinlandsprodukt im selben Zeitraum lediglich um ''31 Prozent'' zulegte. Besonders auffällig ist laut Zschaepitz das vergleichsweise geringe Wachstum der ''Kapitalinvestitionen'' um nur 16 Prozent. Er sieht darin ein Indiz dafür, dass sich der ''öffentliche Sektor beständig ausweitet'', während die Investitionsbasis ''stagniert''. Experten mahnen an, dass langfristig eine ausgewogenere Verteilung von Konsum und Investitionen notwendig sei, um die wirtschaftliche Stabilität und Zukunftsfähigkeit Deutschlands zu sichern.
Zschaepitz hat zuletzt auch auf die steigende Nervosität an den Anleihemärkten und Rekordrenditen bei 30-jährigen Bundesanleihen hingewiesen. In einem weiteren Beitrag berichtete er über die rückläufige Industrieproduktion in Deutschland im März. Beide Entwicklungen wurden von Experten mit Blick auf die wirtschaftlichen Herausforderungen in Deutschland eingeordnet.