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Die private Vermögensentwicklung in Deutschland gerät zunehmend ins Stocken. Laut aktuellen Einschätzungen der DZ Bank sollen die privaten Finanzvermögen im Jahr 2026 nur um 3,2 Prozent auf insgesamt 10,2 Billionen Euro zulegen. Holger Zschaepitz, Finanzjournalist, hebt hervor, dass dieser Wert kaum über der zu erwartenden Inflationsrate liegt.
Die DZ Bank-Analysten führen die schwache Entwicklung auf ''anhaltende Inflation'', ''geringe Gewinne an den Aktienmärkten'' sowie eine ''leicht sinkende Sparquote'' zurück. Für das Jahr 2027 erwartet die Bank eine ähnliche Entwicklung, wodurch das reale Wachstum der Vermögen weiter limitiert bleibt.
Zschaepitz meldete im Mai einen Rückgang der Inflation in Deutschland auf 2,6 Prozent, beobachtete jedoch einen weiteren Anstieg der Kerninflation in einem früheren Bericht. Seit 2024 registrierte er zudem fast durchgehend die höchsten Großhandelsstrompreise Europas am deutschen Strommarkt. Beide Entwicklungen beeinflussen die Perspektiven privater Haushalte.