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Ulrich van Suntum, Wirtschaftswissenschaftler und ehemaliger Geschäftsführer des Centrums für angewandte Wirtschaftsforschung (CAWM), äußert Bedenken gegenüber den von Friedrich Merz angestrebten zeitgleichen Entlastungen für breite Bevölkerungsschichten und langfristigen Strukturreformen. van Suntum betont, dass eine solche Verbindung ''die Quadratur des Kreises'' darstelle, da beide Maßnahmen zusätzliche finanzielle Mittel benötigen würden. Dies hätte laut seiner Analyse entweder eine Ausweitung der Staatsverschuldung oder die Einführung von ''Reichensteuern'' zur Folge, was nach Einschätzung van Suntums ''tödlich für das Wachstum'' wäre.
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Van Suntum hatte zuvor dargestellt, dass selbst drastische Einsparungen das Haushaltsdefizit des Bundes nicht vollständig lösen würden, wie seine Analyse im Bundeshaushalt zeigt. In einer weiteren Studie wies er zudem auf die Möglichkeit hin, durch den Einsatz von Kernkraftwerken Strompreise und Emissionen in Deutschland zu senken (Vorteile der Kernkraft). Beide Analysen unterstreichen seine kritische Betrachtung öffentlicher Ausgaben und struktureller Reformen.