SEC-Anlegerausschuss prüft Fragen zu Fondsabstimmungen und Quartalsberichterstattung
Das SEC Investor Advisory Committee untersucht, wie Privatanleger sich in privaten Marktfonds zurechtfinden und wie passive Indexfonds mit der Stimmrechtsausübung umgehen sollten. Die Diskussion erstreckt sich auch darauf, ob die Kommission die Anforderungen an das Formular 10-Q vereinfachen oder die vierteljährliche Berichterstattung für einige Unternehmen, insbesondere kleinere Emittenten, optional machen sollte.
Höhepunkte
- Der SEC Investor Advisory Committee bewertet die Verwirrung von Privatanlegern in privaten Marktfonds in Bezug auf Rücknahmebeschränkungen, Gebührenstrukturen und Bewertungsmethoden.
- Der Ausschuss überprüft erneut das Thema der Stimmrechtsausübung passiver Indexfonds, einschließlich Durchleitungs- und Spiegelabstimmung, mit Schwerpunkt auf der Vereinbarkeit mit treuhänderischen Pflichten und den Rechten der Aktionäre.
- Kommissarin Peirce wies auf Bedenken kleinerer Unternehmen hinsichtlich der Kosten des Formulars 10-Q hin und schlug vor, die Berichtspflichten zu verringern oder die vierteljährliche Berichterstattung für kleinere Emittenten optional zu machen.
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Tagesordnung des Ausschusses umfasst Fondsstruktur und Abstimmungspolitik
Securities and Exchange Commission-Kommissarin Hester M. Peirce erklärte in einer Stellungnahme vor dem Securities and Exchange Commission Investor Advisory Committee, dass das Gremium die Verwirrung von Privatanlegern über Rücknahmebeschränkungen, Gebührenstrukturen und Bewertungsmethoden in privaten Marktfonds prüft.Peirce sagte, der Ausschuss befasse sich zudem erneut mit der Stimmrechtsausübung durch passive Indexfonds, einschließlich der Frage, ob Durchleitungsstimmrechte mit der treuhänderischen Pflicht eines Beraters gegenüber einem Fonds vereinbar sind und ob Spiegelabstimmungen den Interessen des Fonds dienen. Sie forderte sowohl neue als auch bestehende Mitglieder auf, sich aktiv an der Diskussion und Abstimmung über die Entwurfs-Empfehlungen des Ausschusses zu beteiligen.
Ihre Ausführungen rahmen die Frage, ob zusätzliche Offenlegungen den Anlegern helfen oder lediglich zur Informationsüberflutung beitragen würden und ob Anlegerbildung eine effektivere Antwort sein könnte. Zum Thema Stimmrechtsausübung sagte sie, die Entwurfs-Empfehlungen des Ausschusses gäben der Kommission konkrete Themen zur Bewertung an die Hand, darunter Fragen zur Beschlussfähigkeit, Aktionärsrechte sowie die Kosten und Auswirkungen der direkten Kommunikation mit Anlegern zu Abstimmungsangelegenheiten.
Debatte über Berichtspflichten hat Auswirkungen auf kleinere Emittenten
Ein weiterer Teil der Sitzung konzentriert sich auf den Vorschlag der SEC zur halbjährlichen Berichterstattung und auf Bedenken, die in der ersten Hälfte der Kommentierungsphase geäußert wurden. Peirce sagte, Rückmeldungen von Unternehmen, insbesondere kleineren, deuteten darauf hin, dass die Kosten für die Erstellung des Formulars 10-Q für Anleger keinen angemessenen Nutzen bringen könnten.Sie brachte die Möglichkeit ins Spiel, dass die Kommission die Berichtspflichten verringern sollte, anstatt die Häufigkeit der vierteljährlichen Berichterstattung zu ändern, und fragte, ob diese Arbeit im Rahmen des aktuellen Regelsetzungsverfahrens oder im Zuge einer umfassenderen Überprüfung der Offenlegungspflichten erfolgen sollte. Peirce stellte zudem die Frage, ob die vierteljährliche Berichterstattung für alle Unternehmen verpflichtend bleiben oder für kleinere Emittenten optional werden sollte, was auf eine breitere politische Debatte über Compliance-Kosten und den Nutzen für Anleger hindeutet.
Unser früherer Bericht über Rückgabedruck in U.S.-nicht-gehandelten privaten Kreditfonds hob erhöhte Rücknahmeersuchen hervor, als sich die vierteljährlichen Zeitfenster näherten, wobei mehrere große Vehikel ihre Rückkaufobergrenzen erreichten oder überschritten. Wir stellten fest, dass sich die Bedenken der Anleger auf Bewertungen, Transparenz und konzentrierte Engagements konzentrierten, sodass die Abflüsse anhalten, selbst wenn die Fondsstrukturen begrenzen, wie schnell Anleger aussteigen können.
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