Spanien setzt MiCA durch, indem die Regulierungsbehörde den Unternehmen Fristen zur Einhaltung setzt

Spanien setzt MiCA durch, indem die Regulierungsbehörde den Unternehmen Fristen zur Einhaltung setzt
Spanien setzt MiCA durch, indem die Regulierungsbehörde feste Fristen für die Einhaltung setzt

Die spanische Wertpapieraufsichtsbehörde CNMV hat ein detailliertes Q&A veröffentlicht, in dem sie erklärt, wie sie die EU-Verordnung über Märkte für Krypto-Assets in der Praxis anwenden wird.

Höhepunkte

  • Die spanische CNMV hat detaillierte MiCA-Leitlinien veröffentlicht, die eine strenge Durchsetzung signalisieren und Kryptofirmen zur Einhaltung oder zum Ausstieg zwingen.
  • Spanien verkürzte die MiCA-Übergangsfrist auf den 30. Dezember 2025 und erhöhte damit den Druck auf Kryptofirmen, eine Zulassung zu erhalten.
  • Die Regeln erweitern die Aufsicht über die Börsen hinaus und zeigen eine breitere Verlagerung der EU hin zu einer strengeren, koordinierten Krypto-Aufsicht.

Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.

Das Dokument soll Unklarheiten für Krypto-Asset-Dienstleister beseitigen, da die MiCA von der Theorie zur Durchsetzung übergeht, berichtet Cointelegraph.

Es legt die Erwartungen in Bezug auf Autorisierung, Benachrichtigungen und laufende Verhaltensanforderungen im Rahmen der neuen Regelung dar. Der Leitfaden erklärt auch, wie MiCA mit bestehenden spanischen Registrierungen und nationalen Verfahren interagiert. Auf diese Weise signalisiert die CNMV, dass die Unternehmen nun eine klare Entscheidung treffen müssen, entweder die Vorschriften zu erfüllen oder den Markt zu verlassen. Dieser Ansatz spiegelt die Maßnahmen anderer EU-Regulierungsbehörden wider, die MiCA aktiv umsetzen, anstatt die Unternehmen in der Schwebe zu lassen. Spanien positioniert sich als ein Land, das MiCA entschlossen und fristgerecht durchsetzen will.

Verkürzte Übergangsfrist erhöht den Druck auf Unternehmen

Während das MiCA den Mitgliedstaaten eine Übergangsfrist bis zum 1. Juli 2026 einräumt, hat sich Spanien für eine kürzere Frist entschieden. Gemäß dem Rahmen der CNMV endet die Übergangsfrist am 30. Dezember 2025. Kryptounternehmen, die derzeit in Spanien tätig sind, müssen bis zu diesem Datum eine MiCA-Zulassung erhalten, wenn sie weiterhin Dienstleistungen anbieten wollen, die in den Anwendungsbereich fallen.

Anbieter, die die Genehmigung nicht erhalten, müssen ihre Tätigkeit einstellen, wobei eine fortgesetzte Tätigkeit einen Verstoß gegen die MiCA-Vorschriften darstellt. Die CNMV betont, dass die Übergangsfristen als feste Fristen und nicht als flexible Ziele zu betrachten sind. Dies setzt die Unternehmen zusätzlich unter Druck, ihre Compliance-Strategien frühzeitig vorzubereiten. Die Unternehmen müssen entweder ihre Betriebsmodelle anpassen oder einen geordneten Rückzug vom spanischen Markt planen.

Breitere Verschärfung der Aufsicht im Rahmen von MiCA

Neben der CASP-Autorisierung sind die Fragen und Antworten der CNMV mit zusätzlichen Leitlinien verbunden, die Fonds, Risikokapitalgesellschaften und MiFID II-regulierte Unternehmen betreffen. Die Aufsichtsbehörde hat auch ihre Kriterien aktualisiert, um zu bestimmen, wann Influencer und Content Creators tatsächlich in der Kundenakquise tätig sind. Diese Maßnahmen spiegeln einen umfassenderen Vorstoß zur Stärkung des Anlegerschutzes im Zuge des Inkrafttretens des MiCA wider. Die CNMV signalisiert, dass die Aufsicht über Börsen und Wallets hinaus auf das gesamte Krypto-Finanzökosystem ausgedehnt wird.

Diese Haltung steht in engem Einklang mit der italienischen CONSOB, die ähnliche Fristen und Bedingungen für bestehende Anbieter festgelegt hat. Zusammengenommen deuten diese Schritte darauf hin, dass sich die wichtigsten EU-Rechtsordnungen zu einer strengeren, besser koordinierten Auslegung der MiCA bewegen. Für Kryptounternehmen, die in ganz Europa tätig sind, wird die regulatorische Toleranz rasch geringer.

Kürzlich berichteten wir, dass Bhutan eine mehrjährige Absichtserklärung mit dem Krypto-Marktmacher Cumberland DRW unterzeichnet hat , um beim Aufbau einer Infrastruktur für digitale Vermögenswerte in Gelephu Mindfulness City (GMC) zusammenzuarbeiten.

Dieses Material kann Meinungen Dritter enthalten, keine der Daten und Informationen auf dieser Webseite stellt eine Anlageberatung gemäß unserem Haftungsausschluss dar. Obwohl wir uns an strikte redaktionelle Integrität halten, kann dieser Beitrag Verweise auf Produkte unserer Partner enthalten.