Aster führt automatische Rückkäufe ein und leitet bis zu 40 % der täglichen Gebühren in ASTER-Rückkäufe um
Aster hat einen neuen Rückkaufmechanismus aktiviert, der 20 % bis 40 % der täglichen Plattformgebühren in automatische On-Chain-Rückkäufe von ASTER-Tokens umleitet.
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Die Reserve ging am 19. Januar live, mit den ersten Transaktionen bereits sichtbar und verfolgbar auf der Kette, berichtet Crypto News.
Das System wird direkt durch die Einnahmen finanziert, die durch Asters Perpetual Futures Exchange generiert werden, was bedeutet, dass die Rückkäufe mit der Handelsaktivität skalieren. Im Gegensatz zu einmaligen "Unterstützungsaktionen" macht diese Struktur die Token-Nachfrage programmatisch und an die Nutzung des Protokolls gebunden. Die Einführung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem ASTER weiterhin unter Druck steht und in den letzten 30 Tagen um etwa 13 % gefallen ist. Aster bezeichnete den Schritt jedoch als Teil einer breiteren Strategie und nicht als Reaktion auf den Preis. Das Team sagt, dass die Reserve voraussichtlich bis zum Jahr 2026 aktiv bleiben wird, was den langfristigen Ansatz zur Wertsteigerung unterstreicht.
Wie sich dies von Stufe 5 unterscheidet und warum sie 80 % der täglichen Gebühren erreichen kann
Die Reserve läuft parallel zu Asters bestehendem Rückkaufprogramm Stage 5, das Ende Dezember 2025 gestartet wurde und nach einem festen Tagesplan abläuft. Stage 5 führt unabhängig von den Marktbedingungen automatische Rückkäufe mit einem vordefinierten Teil der Gebühren durch, während die neue Reserve dynamisch ist und je nach Liquidität, Volatilität und Preisentwicklung zwischen 20 und 40 % schwanken kann.
In Kombination können Stage 5 und die Reserve bis zu 80 % der täglichen Protokollgebühren für ASTER-Rückkäufe verwenden - ein wesentlich aggressiveres Kapitalrückgabeprofil als bei den meisten Börsen oder DeFi-Plätzen. Die Rückkäufe werden auf der Kette ausgeführt, so dass sie in Echtzeit überprüfbar sind und nicht von Dashboards oder internen Berichten abhängen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Shield Mode, eine Funktion von Aster mit hoher Hebelwirkung, bei der nur für profitable Geschäfte Gebühren anfallen. Diese Shield Mode-Gebühren fließen vollständig in die ASTER-Rückkäufe zurück und verwandeln so eine hochriskante Produktlinie in einen direkten Token-Nachfrage-Trichter.
Schwungrad der Token-Nachfrage, aber Preisauswirkungen hängen von Volumen und Marktregime ab
Aster sagte, dass die neue Reserve als langfristiger Mechanismus konzipiert ist, der an die Plattformeinnahmen gebunden ist, und nicht als kurzfristiger Versuch, den Preis zu erhöhen. In den vorangegangenen Rückkaufphasen hat das Protokoll bereits mehr als 209 Millionen ASTER im Wert von über 140 Millionen US-Dollar zurückgekauft, wobei einige Token verbrannt und andere für das Treasury-Management gehalten wurden. Die strukturelle Wette ist einfach: Wenn das Perp-Volumen hoch bleibt, bleiben auch die Rückkäufe hoch, was das zirkulierende Angebot verknappen und die Marktunterstützung während Drawdowns verbessern kann.
Der tatsächliche Effekt hängt jedoch davon ab, ob die Nachfrage nach Rückkäufen groß genug ist, um den allgemeinen Verkaufsdruck in schwachen Marktphasen auszugleichen. In einem risikoreichen Umfeld verstärken gebührenpflichtige Rückkäufe oft die Dynamik, indem sie eine konstante Spotnachfrage unterhalb des Diagramms erzeugen. In risikoarmen Märkten können sie immer noch als Puffer fungieren, aber nicht unbedingt eine Trendwende herbeiführen. Die Botschaft von Aster ist, dass die Nachfrage nach ASTER zunehmend die Leistung des Protokolls widerspiegeln sollte, nicht nur die narrativen Zyklen.
Kürzlich schrieben wir, dass die Kryptomärkte am frühen Montag stark abrutschten, nachdem ein schneller Abbau von Fremdkapital innerhalb einer Stunde Liquidationen im Wert von etwa 525 Millionen Dollar auslöste, die die Majors belasteten und die allgemeine Stimmung nach unten zogen.
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