Bhutan verlängert Bitcoin-Verkaufsserie während Krypto-Einbruch

Bhutan verlängert Bitcoin-Verkaufsserie während Krypto-Einbruch
Bhutan senkt BTC-Reserven

Die Regierung von Bhutan hat ihre Bitcoin-Bestände während des jüngsten Marktabschwungs weiter reduziert und zusätzliche Tranchen an eine institutionelle Handelsfirma geschickt, als BTC in der Nähe von $66.000 schwebte. Die Verkäufe erfolgen inmitten erhöhter Volatilität und pessimistischer Prognosen, was die vorsichtige Stimmung auf den Märkten für digitale Vermögenswerte verstärkt.

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On-Chain-Tracking-Daten zeigen, dass die jüngsten Transfers des Himalaya-Königreichs ein Muster gestaffelter Veräußerungen fortsetzen, das sich seit Ende 2025 intensiviert hat, auch wenn Analysten darüber diskutieren, ob der Rückschlag eine vorübergehende Korrektur oder einen tieferen Abschwung markiert, berichtet CoinGape.

Bhutan erweitert Bitcoin-Verkäufe im Februar

Nach Angaben von Arkham hat Bhutan etwa 6,7 Millionen Dollar in BTC an den in Singapur ansässigen Market Maker QCP Capital überwiesen, womit sich der Umsatz im Februar auf fast 30 Millionen Dollar beläuft. Dieser Schritt folgte auf frühere Transaktionen von 184,03 BTC im Wert von etwa 14,09 Millionen Dollar und 100,82 BTC im Wert von etwa 8,31 Millionen Dollar.

Bhutan hat Bitcoin seit 2019 hauptsächlich durch Mining-Aktivitäten angehäuft. Seine Bestände erreichten im Oktober 2024 einen Höchststand von 13.295 BTC, bevor sie in den letzten Monaten auf etwa 5.600 BTC zurückgingen. Trotz des Rückgangs gehört das Land weiterhin zu den größten staatlichen Bitcoin-Inhabern weltweit und rangiert nach den öffentlich zugänglichen Daten des Finanzministeriums auf Platz sieben der Gesamtreserven.

Marktdruck und Volatilität

Die Kursschwäche von Bitcoin fiel mit einer allgemeinen Risikoaversion auf den globalen Märkten zusammen. Analysten weisen darauf hin, dass große staatliche Transaktionen kurzfristige Kursschwankungen verstärken können, insbesondere wenn die Liquiditätsbedingungen knapp sind. Die jüngste Serie von Überweisungen ist zwar kleiner als frühere 50-Millionen-Dollar-Tranchen, die Ende 2025 zu beobachten waren, deutet aber auf anhaltende Bemühungen hin, die staatlichen Reserven in einer Zeit der Unsicherheit wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Optionsbedingte Volatilität und veränderte makroökonomische Erwartungen haben die Stimmung weiter belastet. Einige Marktteilnehmer verweisen auf eine Verschärfung der finanziellen Bedingungen und abweichende Prognosen der großen Finanzinstitute als zusätzliche Quellen der Instabilität für digitale Vermögenswerte.

Divergierende Preisprognosen

Die Wall Street ist weiterhin geteilter Meinung über die Aussichten von Bitcoin. Standard Chartered senkte kürzlich sein Kursziel für 2026 und warnte, dass die Kryptowährung auf 50.000 Dollar fallen könnte, bevor sie sich stabilisiert. Im Gegensatz dazu hielten die Analysten von Bernstein an ihrer Prognose von 150.000 $ fest, bezeichneten den aktuellen Abschwung als "schwächsten Bärenfall" und verwiesen auf "keine größeren Ausfälle" in der Infrastruktur des Marktes.

Fazit

Die anhaltenden Verkäufe Bhutans zeigen, wie staatlich gebundene Inhaber das Angebot in Zeiten von Marktstress beeinflussen können. Der Rückgang der nationalen Reserven gegenüber dem Höchststand unterstreicht das Ausmaß des Rückgangs seit Ende 2024. Mit Bitcoin in der Nähe von 66.000 $ steht der Markt nun vor der Frage, ob die makroökonomische Unsicherheit oder die erneute langfristige Nachfrage seine nächste Richtung bestimmen wird.

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