Uniswap-Gründer warnt vor gefälschten Anzeigen, nachdem Nutzer seine gesamte Krypto-Wallet verloren hat
Uniswap-Gründer Hayden Adams warnte Nutzer vor betrügerischer Werbung, die sich als dezentraler Austausch ausgab, nachdem ein berichtetes Opfer seine gesamte Krypto-Brieftasche verloren hatte.
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In einem Beitrag auf X sagte Adams, dass betrügerische Anzeigen trotz jahrelanger Berichterstattung und Beschwerden der Plattform immer wieder auftauchen.
Er merkte an, dass gefälschte Uniswap-Apps zuvor im Umlauf waren, während das Team monatelang auf die offizielle App-Store-Zulassung wartete. Betrüger kaufen Suchmaschinenanzeigen, die auf Schlüsselwörter wie "Uniswap" abzielen, so dass bösartige Links als Top-Suchergebnisse erscheinen. Ahnungslose Nutzer, die ihre Geldbörsen verbinden und Transaktionen genehmigen, können unwissentlich Zugang gewähren, um ihre Gelder abzuziehen. Die Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem Krypto-Betrügereien die höchste monatliche Diebstahlsrate seit 11 Monaten erreichen. Die Episode unterstreicht die zunehmende Raffinesse von Social-Engineering-Angriffen, die auf bekannte DeFi-Plattformen abzielen.
Opfer beschreibt Totalverlust nach gefälschtem Suchergebnis
Ein X-Benutzer, bekannt als "Ika", sagte, dass seine Krypto-Brieftasche im mittleren sechsstelligen Bereich geleert wurde, nachdem er mit einem scheinbar offiziellen Uniswap-Link interagiert hatte. In einem Beitrag mit dem Titel "I lost everything, what's next?" beschrieb er, dass er zwei Jahre lang diszipliniert wurde, während er sich aktiv im Web3-Ökosystem engagierte. Er argumentierte, der Verlust sei kein Pech, sondern "die letzte Konsequenz einer langen Kette von Fehlentscheidungen". Ika zeigte einen Screenshot, der ein Top-Google-Suchergebnis zeigt, das mit einer nicht authentischen Uniswap-Website verlinkt ist.
Ähnliche Vorfälle gab es schon früher; im Oktober 2024 replizierten Betrüger die Uniswap-Oberfläche mit subtilen Änderungen, wie z. B. dem Ersetzen von "get started" durch eine "connect"-Schaltfläche, um die Genehmigung der Geldbörse auszulösen. Das wiederkehrende Muster verdeutlicht, dass Phishing-Kampagnen eher auf visuelle Nachahmung als auf technische Ausnutzung setzen. Die Opfer verlieren ihr Geld oft sofort, sobald eine bösartige Transaktion genehmigt wurde.
Verluste durch Krypto-Betrug steigen auf 11-Monats-Hoch
Die Warnung folgt auf einen starken Anstieg von Krypto-Diebstählen. Im vergangenen Monat wurden durch Exploits und Betrügereien 370,3 Millionen US-Dollar gestohlen, was den höchsten monatlichen Gesamtbetrag seit fast einem Jahr und eine Vervierfachung gegenüber Januar 2025 darstellt. Nach Angaben des Blockchain-Sicherheitsunternehmens CertiK wurden in diesem Monat 40 separate Exploit- und Betrugsvorfälle verzeichnet. Ein einziger Social-Engineering-Angriff verursachte rund 284 Millionen US-Dollar der Gesamtverluste.
Die Daten bestätigen die Ansicht, dass Phishing- und Imitationsprogramme nach wie vor zu den schädlichsten Bedrohungen in diesem Sektor gehören. Da DeFi-Plattformen immer bekannter werden, nutzen Angreifer weiterhin eher Suchmaschinen und Werbesysteme als Schwachstellen im Protokoll aus. Branchenführer fordern die Nutzer auf, URLs sorgfältig zu überprüfen und beim Zugriff auf Kryptodienste nicht mit gesponserten Suchergebnissen zu interagieren.
Kürzlich schrieben wir, dass Jack Dorsey sein langjähriges Engagement für Bitcoin verdoppelt und weitreichende Änderungen bei Cash App vorstellt, die darauf abzielen, die Kryptowährung für das tägliche Leben praktisch zu machen, anstatt sie nur als spekulativen Wert zu betrachten.
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