Bitcoin fällt auf 70.000 Dollar zurück, nachdem es nicht gelungen ist, den wichtigen Widerstand zu durchbrechen.

Bitcoin fällt auf 70.000 Dollar zurück, nachdem es nicht gelungen ist, den wichtigen Widerstand zu durchbrechen.
Bitcoin stößt auf Widerstand

Der Bitcoin-Preis fiel in den letzten 24 Stunden um etwa 0,9 % auf rund 70.300 $. Die Korrektur erfolgte, nachdem die größte Kryptowährung Anfang der Woche kurzzeitig über $73.000 geklettert war, dieses Niveau aber nicht halten konnte.

Höhepunkte

  • Bitcoin rutschte um 0,9 % auf rund 70.300 $ ab, nachdem es nicht gelungen war, die Gewinne über 73.000 $ zu halten.
  • Der Bereich zwischen $73.000 und $75.000 bleibt eine wichtige Widerstandszone, in der sich der Verkaufsdruck verstärkt hat.
  • Analysten sagen, dass der jüngste Anstieg eher eine Erholungsbewegung als der Beginn eines neuen Bullenzyklus sein könnte.

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Nach der kurzlebigen Rallye verstärkte sich der Verkaufsdruck auf dem Markt. Händler begannen, Gewinne mitzunehmen, was die Aufwärtsdynamik schnell abkühlte und den Preis zurück in den Bereich von 70.000 $ drückte.

Bitcoin steht vor einer wichtigen Widerstandszone

Der Bereich zwischen 73.000 und 75.000 $ bleibt eine der wichtigsten Widerstandszonen für Bitcoin. Eine beträchtliche Anzahl von Verkaufsaufträgen konzentriert sich in diesem Bereich, was bedeutet, dass Versuche, die Rallye auszuweiten, weiterhin unter dem Druck von Verkäufern stehen.

Dynamik des BTC-Preises. Quelle: TradingView

Ein Analysebericht von CryptoQuant stellt fest, dass die aktuelle Marktdynamik noch nicht auf die Bildung eines neuen Haussezyklus hindeutet. Dem Unternehmen zufolge könnte der jüngste Preisanstieg eher eine Erholungsbewegung nach dem vorangegangenen Rückgang darstellen als den Beginn eines anhaltenden Aufwärtstrends.

Einige Analysten ziehen auch Parallelen zur Marktdynamik des Jahres 2022, als eine geopolitische Krise mit einem starken Rückgang der Risikoanlagen zusammenfiel. Makroanalyst Alex Kruger hält solche Vergleiche jedoch für zu simpel.

"Die Märkte sind in Panik. Jeder sieht wieder das Jahr 2022. Die Charts sehen fast identisch aus und der Energieschock ist real", schreibt er. "Aber der Vergleich hinkt bei genauerer Betrachtung. Die Makroökonomie ist anders, und die Ölstörung ist vorübergehend."

Makroökonomie beeinflusst erneut den Kryptomarkt

Kruger verweist auf Unterschiede im breiteren wirtschaftlichen Umfeld. Im Jahr 2022 erreichte die Inflation in den Vereinigten Staaten 7,9 %, während die Realzinsen mit etwa minus 7,5 % tief im negativen Bereich lagen. Dies erhöhte den Druck auf Risikoanlagen, einschließlich Kryptowährungen.

Heute sieht die Situation anders aus: Die Inflation verlangsamt sich allmählich, und die realen Zinssätze werden auf etwa +1,2 % geschätzt. Gleichzeitig hat die Federal Reserve eine abwartende Haltung eingenommen und beeilt sich nicht, ihre Geldpolitik anzupassen.

Unter diesen Bedingungen können geopolitische Entwicklungen kurzfristige Ausverkäufe auslösen, doch in der Vergangenheit haben sich die Märkte nach ähnlichen Phasen oft wieder erholt. Für Krypto-Investoren bleibt der Schlüsselbereich 70.000-75.000 $, wo sich zeigen wird, ob Bitcoin seinen Aufwärtstrend fortsetzen kann oder in eine längere Konsolidierungsphase übergeht.

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