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Das japanische Unternehmen Metaplanet, der größte börsennotierte Bitcoin-Inhaber in Asien, hat die Gründung einer neuen Investment-Tochtergesellschaft, Metaplanet Ventures K.K., bekannt gegeben. Das Unternehmen plant, in den nächsten zwei bis drei Jahren rund 27 Mio. US-Dollar bereitzustellen, um die Entwicklung der Bitcoin-bezogenen Finanzinfrastruktur in Japan zu unterstützen.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Metaplanet besitzt derzeit mehr als 35.000 BTC und hat sich bisher vor allem auf die Anhäufung der Kryptowährung als Reserve für das eigene Vermögen konzentriert. Das Unternehmen plant nun, seine Strategie zu erweitern, indem es Unternehmen unterstützt, die Dienstleistungen und Infrastruktur für digitale Vermögenswerte aufbauen.
Die neue Einheit wird in drei Hauptinitiativen tätig sein. Die erste konzentriert sich auf Risikoinvestitionen in Unternehmen in verschiedenen Wachstumsstadien, die an Kreditdienstleistungen, Zahlungslösungen, Lightning-Infrastruktur, Stablecoins, Verwahrungsplattformen, Derivaten und Tokenisierung von Vermögenswerten arbeiten.
Die zweite Initiative wird als Inkubator für Bitcoin- und digitale Infrastruktur-Startups in der Frühphase fungieren und eine Startfinanzierung sowie Zugang zum Investorennetzwerk, den Vertriebskanälen und der operativen Infrastruktur von Metaplanet bieten. Die dritte Initiative ist ein Förderprogramm für Open-Source-Entwickler, Forscher und Bildungsprojekte mit Schwerpunkt Bitcoin, das darauf abzielt, die inländische Talentpipeline zu stärken und die breitere Gemeinschaft zu unterstützen.
Metaplanet sagt, dass die neue Initiative zum Teil auf die bevorstehenden regulatorischen Änderungen zurückzuführen ist. Japan plant, Bitcoin bis 2028 als regulierte Finanzanlage zu klassifizieren, was einen erheblichen Ausbau der Infrastruktur für Verwahrung, Abwicklung, Compliance, Kreditvergabe und Zahlungssysteme erforderlich machen könnte. Gleichzeitig betonte das Unternehmen, dass seine Kernstrategie weiterhin die Akkumulation und das langfristige Halten von Bitcoin als Reserveaktivum für die Staatskasse ist.
Japan könnte eine der wichtigsten Drehscheiben für diese Entwicklung werden. Das Land verfügt bereits über einen relativ klaren Regulierungsrahmen für den Kryptosektor und plant, Bitcoin bis 2028 als regulierte Finanzanlage einzustufen. Solche Änderungen könnten die Schaffung neuer Dienstleistungen für institutionelle Anleger beschleunigen. Analysten sagen, dass sich Unternehmen wie Metaplanet zu regionalen Investitionszentren entwickeln könnten, die das Wachstum des Bitcoin-Ökosystems unterstützen, wenn sich die Infrastruktur rund um Bitcoin weiterhin so schnell entwickelt wie der Kryptomarkt selbst.
Frühere Berichte deuteten darauf hin, dass Metaplanet auch den Erwerb einer digitalen Bank in Japan in Betracht zieht.