Ark Invest: Die Bedrohung durch Quantencomputer bleibt ein langfristiges Risiko für Bitcoin

Ark Invest: Die Bedrohung durch Quantencomputer bleibt ein langfristiges Risiko für Bitcoin
65 % von Bitcoin vor potenziellen Quantencomputer-Angriffen geschützt

Die Investmentfirma Ark Invest erklärte, dass der größte Teil des BTC-Angebots bereits vor möglichen Bedrohungen durch Quantencomputer geschützt ist. Nach Untersuchungen von Ark Invest und dem Krypto-Finanzunternehmen Unchained sind etwa 65,4 % der BTC nicht durch Angriffe von Quantencomputern gefährdet.

Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.

Rund 34,6 % des Angebots könnten laut Ark Invest jedoch immer noch potenziell angreifbar sein.

Dabei handelt es sich um Münzen, die auf älteren Adressentypen gespeichert sind. Insbesondere rund 5 Millionen BTC (25 %) gelten aufgrund der Wiederverwendung von Adressen als potenziell beweglich. Weitere 1,7 Millionen BTC (8,6 %) befinden sich auf frühen P2PK-Adressen, die den öffentlichen Schlüssel direkt preisgeben.

Wenn Quantencomputer BTC bedrohen könnten

Die Studie stellt fest, dass das Brechen der BTC-Kryptografie mit Quantencomputern erhebliche technologische Fortschritte erfordern würde. Ein Angriff auf die elliptische Kurvenverschlüsselung (ECC) würde etwa 2.330 logische Qubits und Milliarden von Quantenoperationen erfordern.

Nach Ansicht der Analysten von Ark Invest sind solche Fähigkeiten noch weit entfernt. Statt eines sofortigen Durchbruchs wird erwartet, dass sich die Quantentechnologie schrittweise entwickelt. Dies würde es dem BTC-Netz ermöglichen, Frühwarnsignale im Voraus zu empfangen. Die Forschung legt nahe, dass die ersten echten Bedrohungen erst Mitte der 2030er Jahre auftreten könnten.

Quantenrisiko wird als langfristig betrachtet

In dem Bericht wird betont, dass die Quanteninformatik eher ein langfristiges Risiko als eine unmittelbare Bedrohung für das BTC-Netz darstellt. Ark Invest skizziert fünf Stufen in der Entwicklung der Quantentechnologie, und nur die letzte Stufe würde es ermöglichen, die Kryptographie schneller zu knacken, als neue BTC-Blöcke produziert werden.

Bis zu diesem Zeitpunkt hätte das Netzwerk genügend Zeit, sich vorzubereiten. In der Studie wird auch darauf hingewiesen, dass die Entwickler neue Sicherheitsmechanismen vorzeitig implementieren könnten. Daher wird die Bedrohung bei entsprechender Vorbereitung als beherrschbar angesehen.

BTC könnte auf quantenresistente Kryptographie umsteigen

Um das Netzwerk in Zukunft zu schützen, könnte die Implementierung von Post-Quantum-Kryptografie (PQC) erforderlich sein. Zu den möglichen Lösungen gehören ML-DSA-Verfahren auf der Grundlage der Gitterkryptografie und SLH-DSA-Verfahren auf der Grundlage von Hash-Signaturen. Solche Änderungen würden jedoch Aktualisierungen des BTC-Protokolls erfordern.

Aufgrund der dezentralen Struktur des Netzwerks könnten solche Änderungen komplex sein. Sie würden die Zustimmung der meisten Teilnehmer in Form einer Soft Fork erfordern. Eine vorgeschlagene Option ist BIP-360, die ein neues Adressformat einführt. Experten weisen jedoch darauf hin, dass dieser Vorschlag noch keine endgültige Lösung für den Schutz von BTC vor Quantenangriffen darstellt.

Kürzlich schrieben wir, dass die Investmentfirma Ark Invest, die von Cathie Wood geleitet wird, den jüngsten Rückgang der Kryptoaktien aus nutzte und ihre Positionen in Coinbase und Robinhood aufstockte. Am Dienstag kauften die Fonds ARKK, ARKW und ARKF 22.452 Aktien von Coinbase im Wert von knapp über 4 Millionen Dollar.

Dieses Material kann Meinungen Dritter enthalten, keine der Daten und Informationen auf dieser Webseite stellt eine Anlageberatung gemäß unserem Haftungsausschluss dar. Obwohl wir uns an strikte redaktionelle Integrität halten, kann dieser Beitrag Verweise auf Produkte unserer Partner enthalten.