EUR/USD bleibt unter Druck und notiert derzeit nahe der 1,14-Marke, was den niedrigsten Stand seit März markiert. Der Haupttreiber hinter dieser Bewegung ist die erneute Stärke des US-Dollars nach der Juni-Sitzung der Federal Reserve.
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Die Märkte preisen weiterhin eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinserhöhung vor Jahresende ein, während die erhöhten Renditen der US-Staatsanleihen für Anleger attraktiv bleiben. Zusätzliche Unterstützung erhält der Greenback durch die anhaltende Nachfrage nach sicheren Häfen und eine vorsichtige Stimmung an den globalen Finanzmärkten.
Schwäche der Eurozone begrenzt das Aufwärtspotenzial des Euro
Der fundamentale Hintergrund für den Euro bleibt gemischt. Obwohl die Europäische Zentralbank die Zinsen im Juni angehoben hat, deuten die jüngsten Wirtschaftsdaten weiterhin auf eine Verlangsamung der Aktivität im Euroraum hin. Der zusammengesetzte Einkaufsmanagerindex (PMI) bleibt unter der 50-Punkte-Schwelle, was auf einen Rückgang der Geschäftstätigkeit hindeutet, während die EZB-Wachstumsprognosen angesichts anhaltender geopolitischer Risiken und der nachwirkenden Auswirkungen erhöhter Energiekosten nach unten korrigiert wurden.
Technischer Ausblick begünstigt weiterhin die Bären
Aus technischer Sicht bleibt der Markt fest in der Hand der Verkäufer. EUR/USD notiert unter allen wichtigen gleitenden Durchschnitten, einschließlich des langfristigen 200-Perioden-Durchschnitts, während eine Abfolge von tieferen Hochs und tieferen Tiefs einen etablierten Abwärtstrend bestätigt. Nach dem Durchbruch unter die Unterstützungszone von 1,1500 beschleunigte sich das Abwärtsmomentum, wobei das Paar nun den Unterstützungsbereich von 1,1400–1,1420 testet. Eine nachhaltige Bewegung unter diese Region könnte die Tür in Richtung 1,1350 und potenziell 1,1300 öffnen. Um den bärischen Druck zu mildern, müsste EUR/USD die Widerstandszone von 1,1500–1,1550 zurückerobern.
Wichtige Faktoren im Fokus
In den kommenden Tagen wird sich die Aufmerksamkeit des Marktes auf US-Makrodatenveröffentlichungen, Kommentare von Vertretern der Federal Reserve und neue Signale bezüglich des künftigen Zinskurses konzentrieren. Solange das Renditedifferenzial zwischen den USA und der Eurozone zugunsten des Dollars ausfällt und die technische Struktur bärisch bleibt, ist das Basisszenario ein anhaltender Abwärtsdruck auf EUR/USD, wobei die Risiken in Richtung einer Bewegung auf 1,13 tendieren, wie bereits in EUR/USD weitet Verluste angesichts erneuter Dollarnachfrage aus erörtert.
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