Was treibt den Euro gegenüber dem Dollar heute an?
Euro gegenüber US-Dollar (EUR/USD) steigt, da sich Händler vor der Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex für Juni positionieren, der zum zentralen Faktor für die Markterwartungen an die Geldpolitik der Federal Reserve geworden ist. Die Erholung erscheint begrenzt, da das Paar weiterhin unter seinem 50- und 200-Tage-Durchschnitt bleibt und Verkäufer den übergeordneten Trend weiter unter Druck setzen.
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Höhepunkte
- EUR/USD erholte sich von 1,1354, während Händler auf die Veröffentlichung des US-CPI für Juni warten, um Hinweise auf die Fed-Politik zu erhalten.
- Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1424 fest und verstärkte damit die vorsichtige Positionierung vor den Inflationsdaten.
- Technische Signale bleiben trotz kurzfristiger Erholung bärisch, mit einer erwarteten 5-Tage-Spanne von 1,1389–1,1511 $ und hoher Abwärtswahrscheinlichkeit.
Vorsichtige Euro-Positionierung, da Inflationsdaten den Fed-Ausblick steuern
Der Euro gegenüber dem Dollar legte zu, nachdem er sich am 24. Juni von einem jüngsten Tief bei 1,1354 erholt hatte, während sich die Marktaktivität auf die bevorstehende Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex für Juni am 14. Juli 2026 konzentriert. Der Referenzkurs der Europäischen Zentralbank wurde am 13. Juli auf 1,1424 festgelegt. Die vorsichtige Positionierung der Händler spiegelt die Erwartung möglicher Veränderungen in der Fed-Politik aufgrund dieser Inflationsdaten wider.
Kurzfristiger Kaufdruck bei anhaltendem mittelfristigem Widerstand
EUR/USD notiert über seinem 20-Tage-Durchschnitt bei 1,1411 $, bleibt aber unter dem 50-Tage- (1,1519 $) und 200-Tage-Durchschnitt (1.166 $). Dies signalisiert kurzfristigen Kaufdruck, doch die mittel- und langfristigen Trends zeigen weiterhin Widerstand durch Verkäufer, mit einer bärischen Ausrichtung zwischen dem 50- und 200-Tage-Durchschnitt. Zu beobachtende Niveaus sind kurzfristig der Widerstand am Wochenhoch von 1,1449 $ und die Unterstützung am 20-Tage-Durchschnitt, 1,1411 $. Die Momentum-Indikatoren sind gemischt. Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) und der Average Directional Index (ADX) deuten beide auf anhaltenden Verkaufsdruck hin, während der Relative Strength Index (RSI) bei 36,76 liegt und damit leicht überverkaufte Bedingungen signalisiert. Stochastic RSI und Commodity Channel Index (CCI) sind neutral, aber der Bull/Bear Power (BBP) bei 0,0028 signalisiert eine Dominanz der Käufer im Intraday-Handel. Die Tagesbewegung zeigt, dass EUR/USD um 0,00651 $ (0,57 %) gestiegen ist, nachdem das Paar mit einem Aufwärts-Gap von etwa 0,11 % nahe dem Tageshoch gehandelt wurde. Die Intraday-Volatilität liegt bei 0,68 %. Die Tendenz bleibt fest in Richtung Hochs, doch die Momentum-Indikatoren tendieren weiterhin zum Verkauf und zeigen damit eine Divergenz zur Kursstärke.
Früher stellten Analysten fest, dass EUR/USD wahrscheinlich in einer Seitwärtsrange bleibt, da geopolitische Risiken und gemischte Fundamentaldaten sichere Zuflüsse in den US-Dollar begünstigen. Die aktuelle Positionierung und die technischen Signale bestätigen nun eine vorsichtige, seitwärts gerichtete Tendenz, doch Händler sollten auf mögliche Volatilitätsspitzen rund um die Veröffentlichung des US-CPI achten, die einen entscheidenden Ausbruch aus der aktuellen Konsolidierungsphase auslösen könnten.
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