Euro-Dollar-Prognose: Seitwärtstrend nach gescheitertem Ausbruch an Widerstand bei 1.166 $
Euro vs Dollar (EUR/USD) notiert bei 1,1449 $, im Tagesverlauf im Plus. Das Währungspaar liegt über seinen kurz- und mittelfristigen gleitenden Durchschnitten, bleibt jedoch unter den langfristigen Durchschnitten.
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Höhepunkte
- Steigende Spannungen im Nahen Osten und restriktive Rhetorik der Fed haben die Risikoaversion erhöht und Kapitalströme in den US-Dollar gelenkt.
- Erneute US-Militäraktionen gegen den Iran verschärfen die geopolitische Unsicherheit und halten den Druck auf den Euro gegenüber dem Dollar aufrecht.
- EUR/USD handelt überkauft nahe 1,1449 $ mit starker Intraday-Nachfrage und dürfte kurzfristig zwischen 1,1392 $ und 1,1506 $ bleiben.
Steigende Dollar-Nachfrage durch Risikoaversion und Nahost-Spannungen
Spannungen im Nahen Osten und restriktive Aussagen eines US-Notenbankers haben laut Fxstreet eine Welle der Risikoaversion ausgelöst. In diesem Umfeld sind die Renditen von US-Staatsanleihen gestiegen, was die Nachfrage nach dem Euro verringert und den US-Dollar als sicheren Hafen begünstigt. Zudem haben erneute US-Militärschläge gegen den Iran, ebenfalls von Fxstreet gemeldet, die geopolitische Unsicherheit verstärkt und den Druck auf das Euro-Dollar-Paar aufrechterhalten.
Überkaufte Signale und neutrale Dynamik mit wichtigem Widerstand darüber
Aus technischer Sicht handelt EUR/USD aktuell über dem 20-Stunden- (1,1393 $) und 50-Stunden-Durchschnitt (1,1406 $), während der 200-Tage-Durchschnitt bei 1.166 $ weiterhin eine entscheidende Hürde darstellt. Der Ichimoku Kijun bei 1.142 $ bietet unmittelbare Unterstützung. Der Relative Strength Index (RSI) liegt bei 74.596, während sowohl Stochastic RSI als auch Commodity Channel Index (CCI) überkaufte Bedingungen signalisieren; gleichzeitig zeigen der Moving Average Convergence Divergence (MACD) und der Average Directional Index (ADX) eine neutrale Tendenz. Bull/Bear Power spiegelt eine starke Käuferpräsenz im Tagesverlauf wider, und auch der Awesome Oscillator signalisiert kräftige Käufe, wobei der neutrale MACD auf eine Divergenz der Dynamik hindeutet.
Seitwärtsbewegung bevorzugt, da Volatilität den kurzfristigen Ausblick prägt
Für die nächsten 2-3 Sitzungen wird erwartet, dass EUR/USD zwischen 1,1392 $ und 1,1506 $ schwankt, was die aktuelle Volatilitätsspanne im Vergleich zu den jüngsten Niveaus widerspiegelt. Das wahrscheinlichste Szenario ist, dass das Paar innerhalb dieser Bandbreite bleibt. Ein Ausbruch über den Widerstand könnte eine bullische Fortsetzung auslösen, während ein nachhaltiger Rückgang unter die unmittelbare Unterstützung den Weg für ein bärisches Szenario ebnen würde.
Zuvor hatten Analysten festgestellt, dass EUR/USD voraussichtlich in einer Seitwärtsrange bleibt, da gemischte Fundamentaldaten aus der Eurozone und geopolitische Spannungen sichere Häfen wie den US-Dollar begünstigen. Da das Paar nun erneut mit erhöhter Volatilität durch die gestiegenen Nahost-Risiken und eine technisch überkaufte Lage konfrontiert ist, sollten Trader weitere Schwankungen innerhalb der etablierten Bandbreite beobachten und auf Anzeichen eines Ausbruchs achten, der die nächste Trendrichtung bestimmen könnte.
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