Bitcoin steht trotz eines verhaltenen Monatsendes vor einem starken Mai
Bitcoin beendet den April in einer zurückhaltenden Stimmung, nachdem es nicht gelungen ist, die Widerstandszone zwischen 79.000 und 80.000 US-Dollar entscheidend zu durchbrechen. Historische saisonale Muster deuten jedoch darauf hin, dass eine etwaige kurzfristige Schwäche nur von kurzer Dauer sein könnte und möglicherweise die Voraussetzungen für einen erneuten Aufschwung im Mai schafft.
Höhepunkte
- In 7 von 13 Jahren verlief der Mai für Bitcoin historisch gesehen positiv, mit durchschnittlichen Kursgewinnen von rund 8 %.
- Bitcoin legte im April um rund 10 % zu.
- Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten in diesem Monat Zuflüsse in Höhe von über 1,8 Milliarden US-Dollar.
- Ein großes Risiko ist eine mögliche weltweite Konjunkturabkühlung aufgrund des Iran-Konflikts.
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Positive Mai-Bilanz
Daten seit 2013 zeigen, dass der Mai in sieben der letzten 13 Jahre ein bullischer Monat für Bitcoin war, mit einer durchschnittlichen Rendite von rund 8 %. Dies ist zwar bescheidener als die typischerweise im Oktober und November verzeichneten stärkeren Gewinne, deutet aber dennoch auf eine klare positive Tendenz hin, berichtete CoinDesk.
Nach einem Anstieg von rund 10 % im April deuten saisonale Entwicklungen darauf hin, dass sich der allgemeine Aufwärtstrend in den kommenden Wochen fortsetzen könnte.
Diese Prognose wird durch eine ähnliche bullische Saisonalität an den traditionellen Märkten untermauert. Der S&P 500, der derzeit nahe seinem Allzeithoch notiert, hat sich im Mai historisch gesehen ebenfalls gut entwickelt.
Die institutionelle Unterstützung bleibt stark
Anhaltende Nettozuflüsse in US-notierte Bitcoin-Spot-ETFs unterstreichen weiterhin die robuste institutionelle Nachfrage.
Im April flossen mehr als 1,8 Milliarden US-Dollar an frischem Kapital in diese Fonds, nach 1,32 Milliarden US-Dollar im März. Diese stetigen Käufe bilden eine solide Grundlage für die bullische Einschätzung.
Mögliche Risiken
Trotz des günstigen saisonalen Hintergrunds bestehen weiterhin erhebliche externe Risiken.
Analysten warnen, dass der anhaltende Konflikt mit dem Iran und die daraus resultierenden Störungen auf den Energiemärkten bereits im Mai einen globalen Konjunkturabschwung auslösen könnten.
Warum saisonale Muster jetzt wichtig sind
In Zeiten makroökonomischer Unsicherheit dienen historische saisonale Trends Anlegern oft als nützlicher Anhaltspunkt.
Auch wenn sie keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung bieten, könnte die Kombination aus starker saisonaler Dynamik im Mai, anhaltenden institutionellen Zuflüssen und solider technischer Unterstützung dazu beitragen, dass Bitcoin seinen Aufwärtstrend beibehält – vorausgesetzt, externe Schocks bringen den Gesamtmarkt nicht aus der Bahn.
Wir haben bereits zuvor darauf hingewiesen, dass sich BTC bei rund 75.500 US-Dollar hält, während das Handelsvolumen schwach bleibt.
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