CFPB-Vorschlag könnte Krypto-Firmen dazu zwingen, Nutzern gestohlene Gelder zu erstatten

CFPB-Vorschlag könnte Krypto-Firmen dazu zwingen, Nutzern gestohlene Gelder zu erstatten
CFPB-Vorschlag könnte Krypto-Firmen dazu zwingen, Nutzern gestohlene Gelder zu erstatten

Das U.S. Consumer Financial Protection Bureau (CFPB) hat einen Vorschlag eingebracht, der den traditionellen Bankenschutz auf Kryptowährungsnutzer ausdehnen könnte, insbesondere in Fällen von durch Hacks oder andere illegale Aktivitäten verlorenen Geldern.

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Angekündigt am 10. Januar, schlägt die vorgeschlagene Regel vor, dass Konten oder Wallets, die "aufkommende Zahlungsmechanismen" nutzen - wie Stablecoins oder andere vertretbare digitale Vermögenswerte, die für Transaktionen verwendet werden - die gleichen Schutzmaßnahmen wie Fiat-Bankkonten unter dem Electronic Fund Transfer Act (EFTA) erhalten könnten, berichtet Cointelegraph.

Die Auslegung des Begriffs "Fonds" im EFTA durch die CFPB geht über Fiat-Währung hinaus und umfasst Vermögenswerte, die als Geld fungieren, einschließlich solcher, die als Tauschmittel oder Zahlungsmittel verwendet werden. Laut der Behörde würden diese Schutzmaßnahmen die Verbraucher vor Irrtümern und Betrug schützen und einen wichtigen Schritt in Richtung einer Angleichung der Krypto-Vorschriften an die traditionellen Finanznormen darstellen.

Auswirkungen auf die Branche und wachsende Bedrohung durch Hacks

Sollte die Regelung in Kraft treten, würde sie den in den USA ansässigen Kryptowährungsunternehmen erhebliche finanzielle Anforderungen auferlegen und möglicherweise Rücklagen in Höhe von Millionen oder Milliarden von Dollar vorschreiben, um Nutzerverluste zu kompensieren. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund steigender Krypto-Kriminalität. Im Jahr 2024 meldete PeckShield mehr als 2 Milliarden Dollar Verlust durch Hacks, während CertiK Phishing-Schemata als die teuerste Form des Angriffs identifizierte.

Mit der zunehmenden Verbreitung von Blockchain haben sich die Bedenken hinsichtlich der Anfälligkeit der Branche für Betrug und Diebstahl verstärkt. Der Vorschlag der CFPB ist bis zum 31. März für öffentliche Stellungnahmen geöffnet und wirft Fragen darüber auf, wie die potenzielle Regelung die operative und finanzielle Landschaft für Kryptounternehmen umgestalten könnte.

Der Vorschlag könnte einer der letzten regulatorischen Schritte unter der Biden-Administration sein, wobei die CFPB einer ungewissen Zukunft gegenübersteht, da sich das politische Klima ändert. Tesla-CEO Elon Musk, ein enger Berater des künftigen Präsidenten Donald Trump, hat vorgeschlagen, die Behörde ganz abzuschaffen. Ob die vorgeschlagene Regelung in den kommenden Monaten durchgesetzt oder wieder aufgehoben wird, ist unklar.

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