U.S. Senat will Schlupflöcher in der Regulierung von Token-Aktien schließen
Der US-Senat hat dem Responsible Financial Innovation Act of 2025 eine neue Klausel hinzugefügt, die verhindert, dass tokenisierte Aktien als Waren eingestuft werden. Dies ist ein Schritt, der darauf abzielt, regulatorische Schlupflöcher zu schließen.
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Die am Freitag eingeführte Bestimmung stellt sicher, dass Aktien, die auf Blockchain-Schienen platziert werden, weiterhin unter das Wertpapierrecht fallen, und schränkt den Spielraum von Unternehmen ein, die versuchen, sie wie Waren zu behandeln, berichtet Cryptopolitan.
Senatorin Cynthia Lummis (R-WY), eine der Hauptsponsoren des Gesetzentwurfs, sagte gegenüber CNBC, dass die Gesetzgeber die Gesetzgebung schnell abschließen wollen, mit dem Ziel, sie vor Jahresende an Präsident Donald Trump zu senden. Die Aktualisierung erfolgt nur wenige Wochen, nachdem Trump das Stablecoin-Gesetz unterzeichnet und damit die Voraussetzungen für die bisher bedeutendste regulatorische Überarbeitung der Kryptomärkte geschaffen hat.
Senatsausschüsse bereiten Abstimmungen vor Jahresende vor
Es wird erwartet, dass der Bankenausschuss des Senats noch in diesem Monat über Teile des Gesetzes abstimmen wird, die die Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde betreffen, während der Landwirtschaftsausschuss, der die Commodity Futures Trading Commission beaufsichtigt, für eine Abstimmung im Oktober vorgesehen ist. Eine vollständige Abstimmung im Senat könnte laut Lummis im November folgen.
Das Repräsentantenhaus hat seine Version des Marktstrukturgesetzes bereits im Juli verabschiedet, was bedeutet, dass beide Kammern die Differenzen ausgleichen müssen, bevor ein endgültiger Entwurf auf Trumps Schreibtisch landet. Während die Republikaner geschlossen hinter der Maßnahme stehen, werden für die Verabschiedung mindestens sieben Stimmen der Demokraten benötigt. Die Gesetzgeber sagen, dass der aktuelle Entwurf das Feedback von "Hunderten von Interessengruppen" widerspiegelt, wobei sich ein Großteil der Debatte darauf konzentrierte, klare Grenzen zwischen Wertpapieren und Waren auf digitalen Märkten zu ziehen.
Galaxy testet Grenzen mit tokenisierten SEC-registrierten Aktien
Noch während die Gesetzgeber an der endgültigen Definition arbeiten, hat Galaxy Digital begonnen, die regulatorischen Grenzen zu testen. Am Mittwoch gab das an der Nasdaq notierte Unternehmen bekannt, dass seine SEC-registrierten GLXY-Aktien nun direkt auf einer öffentlichen Blockchain über die von Superstate entwickelte Opening Bell-Plattform in Token umgewandelt werden können. Das System ermöglicht es Aktionären, Aktien zu tokenisieren, sie auf KYC-genehmigte Wallets zu übertragen und sie potenziell auf DeFi-Plattformen mit Hilfe von Automated Market Makers zu handeln. Im Gegensatz zu ummantelten oder synthetischen Vermögenswerten handelt es sich laut Superstate um direkte Aktienemissionen auf der Kette.
Laut Mike Novogratz, CEO von Galaxy, zielt das Projekt darauf ab, "das Beste der Kryptowährungen - Transparenz, Programmierbarkeit und Zusammensetzbarkeit - mit der traditionellen Welt zu vereinen." Die Entwicklung unterstreicht, wie die Tokenisierung in der Praxis bereits voranschreitet, auch wenn sich Washington darum bemüht, neue rechtliche Grenzen zu ziehen.
Kürzlich haben wir darüber berichtet, dass die Senatorin Kirsten Gillibrand (Demokratische Partei) aus New York Gesetzesänderungen zur Regulierung von Stablecoins eingebracht hat.
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