Bitcoin Preisvorhersage: BTC Abwärtsziele $110.000 inmitten der M2-Liquiditätsdivergenz

Bitcoin Preisvorhersage: BTC Abwärtsziele $110.000 inmitten der M2-Liquiditätsdivergenz
Bitcoin unterliegt Liquiditätsrisiken auf der Verkaufsseite

Bitcoin steht erneut unter Druck, nachdem er seine Erholung zur Wochenmitte nicht halten konnte. Die Kryptowährung wird am Donnerstag in Europa in der Nähe von $111.600 gehandelt, was einem Rückgang von 1,5 % entspricht, da die Verkäufer die Kontrolle übernommen und den kurzen Aufschwung vom Mittwoch zunichte gemacht haben. Die Schwäche kommt im Zusammenhang mit einer breiteren Entkopplung zwischen Bitcoin und der globalen Geldmenge.

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- Bitcoin-Erholung kehrt sich bei $111.600 um, da die Divergenz der Geldmenge schwer wiegt.

- Die Ablehnung von BTC am 50-Tage-EMA verstärkt den Abwärtsdruck in Richtung der $110.000-Marke.

- Liquiditätsaufbau auf der Verkaufsseite unterstreicht Abwärtsrisiko trotz steigender globaler Geldmenge.

Der M2-Maßstab für die Liquidität, der Bargeld, Einlagen und kurzfristige Anlagen umfasst, erreichte diese Woche in den Vereinigten Staaten ein Allzeithoch von 22,2 Billionen US-Dollar, wie die Federal Reserve in Atlanta mitteilte. Historisch gesehen unterstützen Ausweitungen des Geldangebots tendenziell Risikoanlagen, einschließlich Kryptowährungen. Dennoch hinkt Bitcoin dieser Beziehung um etwa siebzig Tage hinterher, eine seltene Divergenz, die seit Mai nicht mehr beobachtet wurde. Im Gegensatz dazu hat Gold seine enge Ausrichtung an das Geldmengenwachstum beibehalten, was Fragen über die Rolle von Bitcoin als Inflationsschutz aufwirft.

Bitcoin-Preisdynamik (August - September 2025). Quelle: Tradingview

Anstatt als sicherer Hafen gehandelt zu werden, hat sich Bitcoin eher wie eine hochriskante Technologieaktie verhalten. Die Liquiditätsbedingungen, die normalerweise für Rückenwind sorgen würden, haben nicht zu einer nachhaltigen Nachfrage nach der Kryptowährung geführt. Anfang der Woche drückte eine Liquiditätsschwemme den Preis nach unten, und der Markt hat sich seitdem nur schwer erholen können. Der Aufwärtsversuch vom Mittwoch kam am 50-Tage-EMA zum Stillstand, der auch mit dem 38,3 %-Fibonacci-Retracement-Level zusammenfiel, wodurch die technische Obergrenze, die den Aufschwung begrenzte, verstärkt wurde.

Abweichung des Bitcoin von der Geldmenge lässt Zweifel am Status als Inflationsschutz aufkommen

Diese Ablehnung hat dazu geführt, dass die Marktstruktur auf einen weiteren Abwärtstrend ausgerichtet ist. Der BTC-Pullback hat den Fokus wieder auf die Tiefststände von Anfang der Woche bei $111.000 und $110.000 gelenkt, wo ein Aufbau von Liquidität auf der Verkaufsseite wahrscheinlich getestet werden wird. Händler beobachten diese Niveaus genau als potenzielle Wendepunkte für einen Stabilisierungsversuch oder eine Fortsetzung des Abwärtsmomentums.

Die Divergenz zum Geldmengenwachstum zeigt, dass Bitcoin keine Kapitalflüsse anziehen konnte, was die Präferenz der Anleger für Aktien und Gold unter den derzeitigen makroökonomischen Bedingungen unterstreicht. Die säkulare Dollarschwäche und die anhaltenden geopolitischen Risiken haben Bitcoin in der Vergangenheit begünstigt, aber die derzeitige Verzögerung deutet darauf hin, dass die Stimmung dahingehend verzerrt ist, dass Bitcoin eher als spekulativer Wachstumswert denn als Absicherung angesehen wird.

Solange Bitcoin nicht die wichtigen Widerstandsniveaus oberhalb des 50-Tage-EMA zurückerobern kann, wird die kurzfristige Tendenz defensiv bleiben. Der Weg des geringsten Widerstandes deutet auf einen weiteren Test der Abwärtsliquidität hin, wodurch die $110.000-Marke im Fokus bleibt, während der Markt abwägt, ob neue Nachfrage aufkommt oder ob der Verkaufsdruck den Abwärtstrend verlängert.

Bitcoin testet die 100-Tage-EMA-Unterstützung, während das Momentum einen stärkeren Abwärtsdruck signalisiert. Der RSI für BTC bestätigt den Abwärtstrend, während der Angst-Index auf eine Abschwächung der Stimmung hinweist.

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