Iran startet landesweite Razzien zum Schutz des Stromnetzes vor Minern

Iran startet landesweite Razzien zum Schutz des Stromnetzes vor Minern
Iran bietet Geldprämien für die Meldung illegaler Krypto-Mining-Farmen

Niedrige Strompreise haben den Iran zu einem der größten Kryptowährungs-Mining-Hubs der Welt gemacht. Laut CoinLaw rangiert der Iran beim Bitcoin-Mining weltweit an fünfter Stelle und hat einen Anteil von etwa 4,2 % an der gesamten Netzwerk-Hashrate. Die Vereinigten Staaten dominieren weiterhin die Branche, gefolgt von Kasachstan, Russland und Kanada.

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Die iranischen Behörden beklagen jedoch, dass die Energiesubventionen das Land in einen "Zufluchtsort für illegale Miner" verwandelt haben, die ihre Aktivitäten hinter Industrieanlagen tarnen.

Offiziellen Schätzungen zufolge verbrauchen nicht lizenzierte Bergleute zusammen mehr als 1 400 Megawatt Strom, was das nationale Stromnetz erheblich belastet und die stabile Stromversorgung gefährdet. Viele Betriebe geben sich als legale Fabriken oder Werkstätten aus, um von subventionierten Energietarifen zu profitieren.

Wachsame Bürger gehen gemeinsam gegen sie vor

Um das Problem einzudämmen, hat die Regierung landesweite Razzien gegen illegale Bergbaubetriebe eingeleitet. Allein in der Provinz Teheran schlossen die Behörden vor kurzem 104 nicht genehmigte Anlagen und beschlagnahmten über 1 400 Minengeräte, genug, um fast 10 000 Haushalte zu versorgen. Die Ermittler fanden Schürfanlagen, die in Kellern, Tunneln und sogar an industriellen Produktionslinien versteckt waren, die an subventionierten Strom angeschlossen waren.

Das Energieministerium hat auch ein öffentliches Belohnungssystem eingeführt, um die Bürger zur Teilnahme zu bewegen. Den Einwohnern wird nun ein Kopfgeld von 1 Million Toman (≈$24) für die Meldung illegaler Bergbauausrüstung angeboten. Die Initiative ist Teil einer umfassenderen Kampagne zum Schutz des nationalen Stromnetzes und zur Wiedererlangung entgangener Einnahmen aus nicht lizenzierten Aktivitäten.

Wie wir schrieben, schränkt der Iran die Verwendung von Stablecoins ein, da der Rial ein Rekordtief erreicht hat

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