IWF warnt vor Risiken der Tokenisierung trotz der Versprechen billigerer Märkte

IWF warnt vor Risiken der Tokenisierung trotz der Versprechen billigerer Märkte
IWF warnt: Tokenisierung könnte Marktzusammenbrüche und Fragmentierung verstärken

Der IWF warnt davor, dass die Tokenisierung plötzliche Marktzusammenbrüche verschlimmern und einen "Dominoeffekt" auslösen könnte, trotz der Versprechen schnellerer und billigerer Märkte, was letztlich ein Eingreifen der Regierung erzwingen würde.

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Wirtschaftswissenschaftler, die sich erst seit kurzem mit der Tokenisierung von Märkten befassen, heben die Vorteile hervor, wie z. B. die Reduzierung von Vermittlungsketten, die Senkung von Transaktionskosten und die Einsparung von Ressourcen. Der IWF, der sich seit Jahren mit dem Thema befasst, warnt jedoch vor erheblichen Risiken.

Laut Itai Agur, dem leitenden Ökonom des IWF, ermöglicht die Natur von Token-Märkten, dass sich Programmketten übereinander stapeln, was zu exponentiellem Versagen führen kann. Aus diesem Grund warnt der IWF, dass die Tokenisierung plötzliche Marktzusammenbrüche verschlimmern könnte, die unweigerlich zu staatlichen Eingriffen führen würden.

Ein weiteres Risiko ist das mögliche Entstehen zahlreicher Märkte , deren Token möglicherweise nicht interoperabel sind, was zu einer stärkeren Fragmentierung führt. Eine solche Fragmentierung könnte die Versprechen der Tokenisierung, den Handel schneller und billiger zu machen, untergraben.

Darüber hinaus erleichtert die Programmierbarkeit von Tokenized Assets zwar die Entwicklung komplexer Finanzprodukte, doch die Regulierungsbehörden erkennen die damit verbundenen Risiken möglicherweise erst, wenn es zu spät ist. Agur wies darauf hin, dass ein ähnliches Problem während der Finanzkrise 2008-2009 auftrat, als die Programmierbarkeit von tokenisierten Vermögenswerten es den Aufsichtsbehörden erschwerte, aufkommende Risiken zu erkennen.

Die Regulierungsbehörden müssen eingreifen

Trotz der Risiken räumt der IWF-Ökonom auch die Vorteile der Tokenisierung ein, darunter der bequemere Besitz von Vermögenswerten und potenziell schnellere und billigere Transaktionen.

Agur merkte an, dass die Tokenisierung am besten funktioniert, wenn sich Vermögenswerte und Cashflows reibungslos bewegen. Er fügte hinzu, dass besondere politische Maßnahmen erforderlich sein könnten, um sicherzustellen, dass die Tokenisierung ihre Versprechen einhält und gleichzeitig die Risiken begrenzt bleiben. Regierungen haben sich bei größeren Veränderungen des Geldsystems selten an die Seitenlinie gestellt, fügte er hinzu, was darauf hindeutet, dass Staaten in Zukunft eine aktivere Rolle bei der Tokenisierung übernehmen könnten.

Wie wir schrieben, aktualisiert der IWF die SNA, um Krypto-KI und Digitalisierung zu berücksichtigen

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