EUR/USD hält sich bei $1,165, da Händler die Fed-Entscheidung und US-Daten abwarten

EUR/USD hält sich bei $1,165, da Händler die Fed-Entscheidung und US-Daten abwarten
EUR/USD hält sich in der Nähe von $1,1650, während Händler auf Fed-Richtlinien und US-Daten warten.

EUR/USD hielt sich am Dienstag stabil und handelte nahe der Marke von $ 1,165, da Anleger im Vorfeld einer wichtigen Entscheidung der US-Notenbank größere Bewegungen vermieden. Das Währungspaar erholte sich leicht von seinem Tiefstand vom Montag bei $ 1,1616, doch hatten die Käufer erneut Mühe, die bekannten Widerstandsniveaus zu überwinden.

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Höhepunkte

- EUR/USD pendelt um die Marke von $1,165, da sich Händler auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank und Powells Prognosen einstellen

- Dollar wird durch festere Treasury-Renditen und Interesse an sicheren Häfen nach dem Erdbeben in Japan unterstützt

- Schlüsselwiderstand bei $1,1664 bleibt ungebrochen und lässt das Paar innerhalb einer engen Spanne zur Wochenmitte

Dollar stabil, da die Märkte sich auf Powells Aussagen vorbereiten

Der Euro bewegte sich die meiste Zeit des Handelstages innerhalb eines engen Korridors, da die Händler auf die ADP-Arbeitsmarktdaten, den JOLTS-Bericht und die Pressekonferenz von Jerome Powell warteten. Die US-Renditen blieben fest, was dem Dollar einen leichten Vorteil verschaffte. Nach dem Erdbeben vor der Nordostküste Japans stützten auch Zuflüsse aus sicheren Häfen den Greenback.

Der Dollar-Index hielt sich in der Nähe seines Sechs-Wochen-Tiefs bei 98,75, konnte aber tiefere Verluste vermeiden. Die Futures-Märkte rechnen mit einer 90-prozentigen Chance auf eine Zinssenkung um 25 Basispunkte. Der Ton der Fed-Leitlinien bleibt der entscheidende Faktor. Jede Anpassung des Dot Plots oder Andeutungen über Powells möglichen Nachfolger im Mai werden die kurzfristige Volatilität beeinflussen.

Die Entwicklungen auf der Euro-Seite boten wenig Kontrast. Die Sentix-Umfrage verbesserte sich leicht, aber nicht genug, um die Stimmung zu ändern. Die Vertreter der EZB sendeten weiterhin gemischte Signale. Isabel Schnabel bestätigte die Markterwartungen für höhere Zinssätze, während andere Entscheidungsträger eine Straffung ablehnten. Am Dienstag legte der Euro nur gegenüber dem Yen zu, während er gegenüber den meisten Hauptwährungen schwächer tendierte.

Technisches Bild zeigt Erholung, aber Widerstand dominiert weiterhin

EUR/USD stabilisiert sich, nachdem es sich von der Unterstützungszone zwischen $ 1,15 und $ 1,153 erholt hat. Dieser Aufschwung ermöglichte es dem Paar, die untere Grenze seines früheren Abwärtskanals zurückzuerobern und den Preis in Richtung des 0,618 Fibonacci-Retracements bei 1,1664 $ zu treiben. Dies bleibt die entscheidende Marke.

EUR/USD-Kursanalyse (Quelle: TradingView)

Jeder Versuch, Kursgewinne über 1,1664 $ aufrechtzuerhalten, ist gescheitert. Die Intraday-Ablehnung vom Dienstag bei 1,16518 $ bestätigte, dass es den Käufern immer noch an Schwung fehlt.

Ein zweites Widerstandscluster bei 1,1728 $ begrenzt die mittelfristige Handelsspanne und wies im Sommer mehrere Aufwärtsversuche zurück.Kurzfristige Indikatoren zeigen eine leichte Verbesserung. Der Parabolic SAR drehte nach oben und platzierte Punkte unter dem Preis. Der Supertrend-Indikator bei 1,1504 $ fungiert weiterhin als strukturelle Unterstützung. Die Konsolidierung zwischen 1,16 $ und 1,166 $ ist Ausdruck von Erwartung, nicht von Überzeugung.

Die unmittelbaren Niveaus bestimmen die nächste Phase. Ein Durchbruch über 1,1664 $ eröffnet einen Weg in Richtung 1,173 $. Werden diese Hürden nicht überwunden, rückt die Marke von 1,1600 $ wieder in den Fokus, gefolgt von einem erneuten Test der Marke von 1,153 $ und der Supertrend-Untergrenze bei 1,1500 $. Eine hawkishe Wende von Powell würde diese Unterstützungen schnell testen.

Das Paar wartet auf einen Katalysator, da die makroökonomische Tendenz eher positiv für den Dollar ist

Die makroökonomische Stimmung tendiert weiterhin leicht zugunsten des Dollars. Die Konzentration des Marktes auf Powells Tonfall, den Zusammenhalt des Ausschusses und die Unsicherheit über die längerfristige Führung der Fed hält EUR/USD in einem Haltemuster. Ohne neue Katalysatoren aus dem Euroraum wird die Richtung der US-Politik die nächste Bewegung bestimmen.

Vorerst bleibt das Währungspaar zwischen dem festen Widerstand auf der Oberseite und der zuverlässigen Unterstützung auf der Unterseite gefangen. Die Erholung hat die Struktur verbessert, aber den Trend nicht verändert. Die politische Botschaft vom Mittwoch wird wahrscheinlich darüber entscheiden, ob sich die Stabilisierung zu einem nachhaltigen Umschwung entwickelt oder in eine weitere Pause in der Handelsspanne mündet.

In unserem früheren EUR/USD-Kommentar haben wir darauf hingewiesen, dass ein Durchbruch über die Fibonacci-Barriere bei 1,1664 $ für einen bedeutenden Aufwärtstrend unerlässlich ist. Das Paar verharrt weiterhin an dieser Linie, was die Ansicht bestätigt, dass die Käufer eine stärkere makroökonomische Unterstützung benötigen, bevor sich das Momentum ändern kann.

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