Nasdaq Composite verharrt in enger Handelsspanne oberhalb des 20-Tage-EMA inmitten schwacher ISM-Daten
Der Nasdaq Composite Index steht kurz vor einem möglichen Ausbruch, da sich der Kurs weiterhin unter dem wichtigen Widerstand bei 23.470 Punkten konsolidiert. In der frühen Futures-Sitzung am Dienstag kam es zu einem kurzen Anstieg von 0,4 %, was einem Zuwachs von 100 Punkten entsprach, aber der Index machte diese Bewegung in der zweiten Hälfte des Vormarktes wieder rückgängig, was die Unentschlossenheit vor der Eröffnung des Kassamarktes widerspiegelt.
Höhepunkte
- Nasdaq hält sich oberhalb der 20- und 50-EMAs, während der Kurs sich in der Nähe des Widerstands von 23.470 bewegt
- Steigendes Volumen während der Konsolidierung deutet auf Akkumulation hin, während der RSI keine starke Überzeugung zeigt
- Nasdaq erhält makroökonomische Unterstützung, da die Erwartungen an die Fed angesichts der schwachen ISM-Daten steigen
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Die Kursentwicklung in dieser Woche folgt auf eine Erholung, die am 2. Januar begann, als der Index am 50-Tage-EMA bei 23.130 Punkten starke Unterstützung fand. Diese Unterstützung kam nach einem allmählichen Intraday-Abwärtstrend seit dem Hoch vom 26. Dezember bei 23.700. Der Rückgang hatte eine kontrollierte Pullback-Struktur gebildet, aber der 50-Tage-EMA wirkte wie ein Sprungbrett und hob den Nasdaq-Index auf ein Vier-Tage-Hoch bei 23.580.

Kurschart des Nasdaq Composite (Juli 2025 - Januar 2026). Quelle: Tradingview
Seitdem konsolidiert der Nasdaq oberhalb des 20-Tage-EMA und der Widerstandsmarke von 23.470 Punkten. Der Montag war von einer engen Handelsspanne geprägt, da es dem Index nicht gelang, über die obere Begrenzung hinauszuwachsen. Diese Seitwärtsbewegung hat sich nun auf den Dienstagshandel ausgeweitet, wo der Kurs weiterhin in einer enger werdenden Spanne knapp unter 23.470 schwankt.
Index hält sich über der EMA-Unterstützung, da die Erwartung eines Politikwechsels die Stimmung aufhellt
Die Volumentrends deuten darauf hin, dass dieser Stillstand eher ein Zeichen von Akkumulation als von Schwäche sein könnte. Das täglich gehandelte Volumen ist seit Ende Dezember stetig gestiegen, auch wenn der Index innerhalb einer begrenzten Spanne blieb. Die Momentum-Signale bleiben jedoch uneinheitlich. Der RSI auf Tagesbasis bewegt sich nahe der 50er-Marke, was einen Mangel an eindeutiger Richtungsüberzeugung der Marktteilnehmer widerspiegelt.
Der breitere makroökonomische Kontext könnte die Waage bald kippen. Der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe fiel im Dezember auf 47,9, was unter den Erwartungen lag und den schwächsten Wert seit Oktober 2024 markierte. Diese Daten bestärkten die Wetten auf einen dovishen Kurswechsel der Federal Reserve. Aktien reagieren häufig positiv auf solche Veränderungen, wenn die Anleger glauben, dass Zinssenkungen das Wachstum unterstützen und nicht auf eine Krise hindeuten.
Da der Index sowohl am 50- als auch am 20-Tage-EMA Unterstützung findet und die Wetten auf eine restriktive Politik zunehmen, könnte es im Laufe dieser Woche zu einem Ausbruch über 23.470 Punkte kommen. Händler warten auf eine deutliche, volumengestützte Bewegung über diese Obergrenze, um eine erneute Aufwärtsbewegung zu bestätigen. Bis dahin wird sich der Kurs wahrscheinlich weiterhin innerhalb dieser engen Konsolidierungsspanne bewegen.
In unserer jüngsten Analyse haben wir erörtert, wie der Nasdaq unter 23.500 fiel, als die Ablehnung der 23.700er-Versorgungszone den Abwärtsdruck ausweitete. Das schwindende Volumen und die Schwäche der Technologiebranche ließen den Index weiter zurückbleiben, während die Daten zu den anstehenden Hausverkäufen die Richtung bis zum Jahresende bestimmen sollten.
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