Goldpreis erholt sich auf 5.170 US-Dollar, da Anleger die Renditen verfolgen
Der Goldpreis (XAU/USD) stieg am Mittwoch, den 25. Februar, an und erholte sich nach dem Rückgang der vorangegangenen Sitzung, da die Anleger angesichts stabiler Staatsanleiherenditen, eines festeren, aber gedämpften Dollars und einer erneuten Nachfrage nach defensiven Anlagen wieder in Gold investierten.
Höhepunkte
- Der Spot-Goldpreis kletterte auf etwa $ 5.172, nachdem er am Dienstag von einem Drei-Wochen-Hoch zurückgegangen war.
- Die COMEX-Goldfutures für April wurden bei $ 5.191 gehandelt, da sich der Markt über dem Bereich von $ 5.000 stabilisierte.
- Die nächste PCE-Veröffentlichung steht am 13. März an und wird die Zinssätze und Inflationserwartungen im Auge behalten.
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Wie sich Gold nach dem Rückgang vom Dienstag erholte
Der Goldpreis wurde am Mittwoch um die 5.172 $ gehandelt und stieg damit im Tagesverlauf um etwa 0,5 %, nachdem der Goldpreis am Dienstag um mehr als 1 % gefallen war, als Gewinnmitnahmen und ein festerer US-Dollar den jüngsten Anstieg unterbrachen. Diese Erholung war eher stetig als explosiv, was zu einem Markt passt, der zwar immer noch unterstützt ist, sich aber nicht mehr in einer geraden Linie bewegt.
Bei den Futures wechselte der April-Goldpreis an der COMEX bei 5.191 $ den Besitzer, was zeigt, dass die Händler bereit waren, ihre Positionen nach dem Rückgang der vorangegangenen Sitzung wieder aufzustocken.

Dynamik des Goldpreises (Januar - Februar 2026). Quelle: TradingView.
Der übergeordnete Trend sieht weiterhin konstruktiv aus. Der Goldpreis hat in diesem Jahr bisher um etwa 19,7 % zugelegt, selbst nach den Schwankungen in dieser Woche, während das Metall weiterhin deutlich über der 5.000 $-Zone liegt, die zum deutlichsten Referenzpunkt des Marktes geworden ist.
Wie Treasury-Renditen und der Dollar Gold stützen
Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen lag in dieser Woche bei 4,03 % und damit nahe der 4 %-Marke, die in letzter Zeit als Dreh- und Angelpunkt für die breiteren Risikomärkte diente. Da die Renditen nicht mehr stark ansteigen, ist das Zinsumfeld für Gold weniger feindlich geworden, auch wenn es noch nicht locker genug ist, um eine weitere schnelle Rallye auszulösen.
Der Dollar war zwar immer noch ein Gegenwind, aber nur ein bescheidener. Laut Reuters blieb die US-Währung fest genug, um den Druck auf Goldbarren aufrechtzuerhalten, aber nicht stark genug, um die Nachfrage nach sicheren Anlagen auszulöschen.
Diese Ausgewogenheit ist wichtig, da Gold oft zu kämpfen hat, wenn der Dollar ansteigt, aber es kann sich immer noch behaupten, wenn die Währungsstärke begrenzt ist und andere Risiken im Spiel bleiben. Dieses Gleichgewicht ist an allen Märkten zu beobachten.
Warum die Handelsspannungen, die Geopolitik und die Nachfrage der Zentralbanken das Gesamtbild weiterhin prägen
Die Nachfrage nach sicheren Häfen blieb die wichtigste Stütze für den Markt. Laut Reuters reagierten die Anleger weiterhin auf die Inflationssorgen im Zusammenhang mit den neuen US-Zöllen und auf die erhöhten Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, die beide dazu beitrugen, die Nachfrage nach defensiven Anlagen aufrechtzuerhalten. Diese Bedenken gaben dem Goldpreis nach dem korrigierenden Rückgang vom Dienstag neue Unterstützung.
Längerfristig sehen die Großbanken das Umfeld für Gold weiterhin als günstig an. JPMorgan hat seine langfristige Goldpreisprognose auf 4.500 $ angehoben und das Ziel für Ende 2026 bei 6.300 $ belassen und verweist dabei auf die anhaltende Diversifizierung in Gold, starke Käufe durch die Zentralbanken und ein günstiges geopolitisches und wirtschaftliches Umfeld.
Das bedeutet jedoch nicht, dass der Weg nur in eine Richtung führt. Der Erholung am Mittwoch ging eine scharfe Korrektur am Vortag voraus, was daran erinnert, dass dieser Markt nach einem schnellen Anstieg immer noch zu Gewinnmitnahmen neigt. Solange jedoch die Nachfrage nach Zufluchtsorten, das Interesse der Zentralbanken und die Allokation der Anleger unterstützend wirken, dürfte der allgemeine Tenor konstruktiv bleiben, selbst wenn die Dynamik nachlässt.
In der Zwischenzeit ist angesichts des weltweiten Stagflationsschocks und der Instabilität ein verstärktes Interesse an Gold zu beobachten, da der Goldpreis eine negative Korrelation zu den traditionellen Märkten aufweist.
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