Was hat den jüngsten Kursrückgang der Bank of America ausgelöst?

Was hat den jüngsten Kursrückgang der Bank of America ausgelöst?
Bank of america rutscht heute um 2,29% ab

Die Aktien der Bank of America Corporation (BAC) werden bei 48,71 $ gehandelt, ein Minus von 2,29 % für den Tag und deutlich unter dem MA-20 (53,15 $), MA-50 (53,86 $) und MA-200 (50,40 $), was eine ausgeprägte Verkäuferdominanz über alle Zeitrahmen hinweg widerspiegelt.

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Geschlossen 06/12
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Höhepunkte

  • Die Bank of America wurde von ETF Channel unter die Top 25 der "Dividendenriesen" gewählt, deren Aktien im Wert von 48,11 Milliarden Dollar von ETFs gehalten werden und eine Dividendenrendite von 2,25 % aufweisen.
  • Trotz der Anerkennung und der starken ETF-Bestände steht die Aktie der Bank of America mit einer überdurchschnittlichen Rendite weiterhin unter breitem Verkaufsdruck.
  • Die Aktien werden bei 48,71 $ gehandelt und liegen damit deutlich unter dem MA-20, MA-50 und MA-200. Die technischen Daten signalisieren ein rückläufiges Momentum und einen Widerstand bei 52,74 $.

Breite ETF-Bestände und Dividendenstatus kontrastieren mit anhaltender Kursschwäche

Die Bank of America wurde kürzlich von ETF Channel als Top 25-Dividendengigant" anerkannt. Ihre Aktien werden von ETFs im Wert von 48,11 Mrd. $ gehalten und weisen eine überdurchschnittliche Dividendenrendite von 2,25 % auf, obwohl die Kurse weiterhin unter breitem Verkaufsdruck stehen.

Anton Kharitonov, Experte bei Traders Union, sieht die Aktien von BAC durch anhaltenden Verkaufsdruck belastet. Er konstatiert anhaltende Abwärtssignale bei allen Kernindikatoren und keine Anzeichen für eine technische Trendwende. Der Analyst hebt hervor, dass selbst die Anerkennung als Top 25-Dividendenriese" und starke ETF-Zuflüsse dem negativen Momentum nicht entgegenwirken können. Angesichts der Unfähigkeit der Aktie, sich über den wichtigsten Durchschnittswerten zu halten, bleibt Kharitonov skeptisch, was einen schnellen Aufschwung angeht. "Da die Verkäufer die Aktie fest im Griff haben, sollte jede Aufwärtsbewegung eher als Rücksetzer denn als Aufwärtsbewegung betrachtet werden", warnt er.

Viktoras Karapetjanc, Experte bei Traders Union, sieht in den jüngsten Schlagzeilen ein Zeichen für das grundlegende institutionelle Vertrauen in BAC. Er hebt die robusten ETF-Bestände und die Dividendenrendite als Stärken hervor, die trotz der kurzfristigen Volatilität die langfristige Attraktivität erhöhen. Karapetjanc ist der Ansicht, dass diese Faktoren die Grundlage für künftiges Wachstum bilden, wenn sich die Marktbedingungen stabilisieren. "Käufer sollten auf zinsbullische Auslöser oberhalb des Widerstands achten, da die Aktie für längerfristige Anleger immer noch solide Setups bietet", so Karapetjanc.

Jainam Mehta, Marktstratege, stellt fest, dass das Momentum nach wie vor auf dem Abwärtstrend verharrt und sich Signale einer überverkauften Situation aufbauen. Er beobachtet eine schwache Trendstärke, sieht aber taktisches Potenzial, wenn sich aus diesen überverkauften Werten eine kurzfristige Erholung ergibt. Mehta weist darauf hin, dass jede Divergenz in der Stimmung flinken Händlern Einstiegspunkte innerhalb der breiteren Spanne bieten könnte. "Wenn BAC bei den aktuellen Tiefstständen Unterstützung findet, ist eine schnelle technische Erholung in Richtung 51 $ denkbar", rät er.

Überkaufte Momentum-Signale erhöhen das Potenzial für eine technische Pause, nicht für eine Umkehr

Die Momentum-Indikatoren auf dem Tages-Chart spiegeln einen rückläufigen Druck wider, wobei der MACD ein Verkaufssignal und der ADX eine schwache Trendstärke anzeigt. Sowohl der RSI auf dem Tages-Chart von 36,87 als auch Oszillatoren wie Stoch RSI und CCI zeigen überverkaufte Bedingungen an, während der BBP und der Awesome Oscillator weiterhin die Kontrolle der Verkäufer unterstützen. Die Aktie eröffnete mit einem Gap nach unten und hat sich kaum erholt. Sie verharrt in der Nähe des unteren Bereichs der heutigen Handelsspanne (48,58 - 48,68 $) und zeigt eine geringe Intraday-Volatilität und deutlichen Druck nach der Eröffnung. Es besteht eine mäßige Divergenz, da das Momentum weiterhin schwach ist, aber mehrere überverkaufte Werte deuten eher auf eine mögliche technische Pause als auf eine Umkehr zum jetzigen Zeitpunkt hin. Zuvor wurde berichtet, dass Bank of America derzeit knapp über seinem mittelfristigen gleitenden Durchschnitt handelt, aber unter dem kurzfristigen MA bleibt, was auf anhaltenden kurzfristigen Verkaufsdruck hindeutet, während die mittel- und langfristigen Trends weiterhin unterstützend wirken. Momentum-Indikatoren wie der MACD und der RSI spiegeln überverkaufte Bedingungen bei schwacher Trendstärke wider und deuten darauf hin, dass sich der Kurs in der kommenden Woche zwischen nahe gelegenen Unterstützungs- und Widerstandsniveaus bewegen wird.

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