-1,55% für Gold - Stärkerer Druck des US-Dollars XAU

-1,55% für Gold - Stärkerer Druck des US-Dollars XAU
Gold rutscht heute um 1,55% auf $5.090

Gold(XAU) handelt bei $5.090,89, einem Tagesminus von 1,55% und liegt sowohl unter dem MA-20 ($5.153,36) als auch dem MA-50 ($5.040,25), jedoch deutlich über dem MA-200 ($4.269,73). Diese Konstellation zeigt kurzfristigen Abwärtsdruck bei weiterhin positiver mittelfristiger Struktur, während der Ichimoku Kijun bei $5.135,51 als unmittelbarer Widerstand wirkt.

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Höhepunkte

  • Die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten, insbesondere die Lieferrisiken im Zusammenhang mit dem Iran, erhöhen die Attraktivität des Goldes als sicherer Hafen, da ein Energieschock befürchtet wird.
  • Die Zentralbanken stocken ihre Goldreserven auf, um sich gegen geopolitische Unsicherheiten und eine mögliche Abkehr von der Dominanz des US-Dollars abzusichern.
  • Gold handelt bei $5.090 mit gemischtem Momentum; Konsolidierung zwischen $5.090-$5.545 ist wahrscheinlich, Durchbruch nach oben über $5.135 für zinsbullische Ausweitung erforderlich.

Safe-Haven-Ströme und Zentralbanknachfrage werden durch einen festeren US-Dollar konterkariert

Die eskalierenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, insbesondere zwischen den USA, Israel und dem Iran, haben die Volatilität am Goldmarkt (XAU/USD) verstärkt. Das Risiko von Versorgungsunterbrechungen, insbesondere die mögliche Schließung der Straße von Hormuz - einer wichtigen Schifffahrtsroute für Öl und Gas - droht einen Energieschock auszulösen, die globale Wirtschaftstätigkeit zu stören und die Unsicherheit zu erhöhen, was sich direkt auf die Nachfrage nach Gold als sicherer Hafen auswirkt. Gleichzeitig haben die Zentralbanken ihre Goldreserven als Reaktion auf die gestiegenen geopolitischen Risiken und die Sorge um die Dominanz des US-Dollars erhöht. Die hohen Renditen der US-Staatsanleihen und die Aufwertung des US-Dollars belasten derzeit den Goldpreis, so dass sich die Rallye des sicheren Hafens trotz der makroökonomischen Risiken abschwächt. Der Goldmarkt reagiert nach wie vor sehr empfindlich auf weitere Entwicklungen oder eine Eskalation regionaler Konflikte und damit verbundene regulatorische Maßnahmen, die die Liquidität und Zugänglichkeit rasch verändern könnten.

Gemischte Momentum-Signale, zinsbullische Tendenz trifft auf schwache Trendstärke

Der MACD auf dem Tages-Chart signalisiert ein starkes zinsbullisches Momentum, aber der ADX liegt bei niedrigen 13,33, was darauf hindeutet, dass es derzeit an eindeutiger Trendstärke mangelt. RSI und Commodity Channel Index deuten beide auf leichte Schwäche hin, während Stochastic RSI weiterhin stark überverkauft ist, was auf eine kurzfristige bärische Erschöpfung hinweist. Bull/Bear Power befindet sich nach wie vor im überkauften Bereich, was auf eine anhaltende Dominanz der Käufer hindeutet, aber die Häufung von Trades in der Nähe des heutigen Tiefs spiegelt die begrenzte Volatilität innerhalb des Tages und die anhaltende Schwäche seit der Eröffnung wider. Bei den Oszillatoren und Momentum-Signalen ist eine bemerkenswerte Divergenz festzustellen: Die Tagesindikatoren sind uneinheitlich, wobei einige auf den überverkauften Bereich hindeuten, während die Kursentwicklung den anhaltenden Pullback bestätigt.

Seitwärts gerichtete Aussichten, da Ausbruchsniveaus die Aufwärtswahrscheinlichkeit einrahmen

Für die nächsten fünf Handelstage liegt die erwartete Handelsspanne bei 5.090 $ - 5.545 $, was der typischen Volatilität des Goldpreises und der vorherigen Wochenprognose entspricht. Die wöchentlichen Signale von RSI, ADX, MACD und MA-50 unterstützen ein breites zinsbullisches Momentum, was zu einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 80 % für einen Preisanstieg führt, während die Wahrscheinlichkeit eines kurzfristigen Rückgangs vergleichsweise geringer ist. Das Basisszenario geht von einer Seitwärtskonsolidierung zwischen Unterstützungs- und Widerstandsniveaus aus; ein nachhaltiger Durchbruch über den unmittelbaren Widerstand bei 5.135 $ würde ein zinsbullisches Ergebnis signalisieren, während ein entscheidender Schlusskurs unter 5.090 $ Gold einem weiteren Abwärtstrend innerhalb der kurzfristigen Volatilitätsspanne aussetzen würde.

Anton Kharitonov, Experte bei Traders Union, stellt fest, dass Gold kurzfristig unter Druck steht, aber mittelfristig eine zinsbullische Struktur beibehält. Er hebt hervor, dass die anhaltenden geopolitischen Spannungen und die Käufe der Zentralbanken eine gewisse fundamentale Unterstützung bieten, während die technischen Signale weiterhin uneinheitlich und die Trendstärke schwach sind. Kharitonov sieht den Basisfall in einer Seitwärtskonsolidierung, solange die Schlüsselwerte nicht durchbrochen werden. "Solange Gold nicht oberhalb von 5.135 $ schließt, bleibe ich defensiv und sehe keine stichhaltige Begründung für einen erneuten Aufwärtstrend."

Beim letzten Mal stellten die Analysten fest, dass der Goldpreis nach einer jüngsten Korrektur in eine Konsolidierungsphase eingetreten ist und sich in der Nähe wichtiger kurzfristiger gleitender Durchschnitte mit neutralem Momentum bewegt, während sich der RSI im mittleren Bereich stabilisiert. Der Preis hält sich oberhalb der unmittelbaren Unterstützung bei 5.050 $, während sich bei 5.122 $ und 5.150 $ Widerstand bildet, was auf eine bandbreitengebundene Struktur und ein geringes kurzfristiges Abwärtsrisiko hindeutet, sofern es nicht zu einer entscheidenden Bewegung jenseits dieser Niveaus kommt.

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