Apple-Aktie rutscht nach neuen Pauschalzöllen im Rahmen des Handelsgesetzes von 1974 ab
Apple Inc. (AAPL) notiert bei 254,65 $ und damit unter dem SMA-20 bei 264,30 $ und dem SMA-50 bei 263,53 $, bleibt aber über dem langfristigen SMA-200 bei 245,03 $. Diese Konstellation verdeutlicht den kurz- und mittelfristigen Verkaufsdruck, wenngleich die langfristige Unterstützung bestehen bleibt, wobei der Ichimoku Kijun bei 267,28 $ als unmittelbarer Widerstand wirkt.
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Höhepunkte
- Der Oberste Gerichtshof hat die Zölle der Trump-Ära für ungültig erklärt, woraufhin die US-Regierung mit sofortiger Wirkung pauschale Zölle in Höhe von 10 % gegen wichtige Handelspartner der USA verhängt hat.
- Apple sieht sich aufgrund neuer Handelsmaßnahmen, die auf wichtige Herstellerländer abzielen, erhöhten Risiken für seine Lieferkette, seine Inputkosten und seinen Marktzugang ausgesetzt.
- AAPL handelt bei $254,65 mit einem kurzfristigen rückläufigen Momentum und wird sich voraussichtlich zwischen $252 und $258,50 seitwärts bewegen, sofern nicht ein Durchbruch unter oder über diese Werte erfolgt.
Risiken einer Zolleskalation aufgrund des Urteils des Obersten Gerichtshofs führen zu neuen Untersuchungen
Am 11. März 2026 entschied der Oberste Gerichtshof der USA, dass die vorherige Anwendung des International Emergency Economic Powers Act durch Präsident Trump zur Verhängung von Zöllen unzulässig war, was zur Ungültigkeit der aktuellen länderspezifischen Zölle führte. Daraufhin leitete die Regierung neue Handelsuntersuchungen gemäß Abschnitt 122 und Abschnitt 301 des Handelsgesetzes von 1974 ein, die sich gegen die wichtigsten Handelspartner der USA richteten und sofort einen Pauschalzoll von 10 % einführten und den Weg für weitere Erhöhungen ebneten. Diese Maßnahmen stellen ein unmittelbares Risiko für die Lieferkette, die Kostenstruktur und den Marktzugang von Apple dar, da das Unternehmen von der Herstellung und Beschaffung in den betroffenen Ländern abhängig ist. Anhaltende Rechtsunsicherheit und Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit diesen Zöllen stellen ein weiteres regulatorisches Risiko für Apples Geschäftstätigkeit und Produktpreise dar.
Verkäuferkontrolle, da Momentum-Signale auf anhaltenden Abwärtstrend hindeuten
Das Momentum auf dem Tageszeitrahmen bleibt für AAPL schwach. Der MACD signalisiert eine Verkaufstendenz und der ADX liegt bei 12,86, was auf das Fehlen einer starken Richtung hinweist. Der RSI liegt bei 45,43 und der CCI bei -54,95, die beide auf Verkäufe oder überverkaufte Niveaus hindeuten, während Stoch RSI neutral ist, jedoch mit überverkauften Intraday-Signalen; der BBP bei -0,69 bestätigt die Dominanz der aktiven Verkäufer. Der Awesome Oscillator unterstützt das rückläufige Bild, da der Kurs im Laufe des Tages um $6,16 oder 2,36% fiel, mit einem leichten Gap Down eröffnete und in der Nähe des heutigen Tiefs gehandelt wurde. Die Intraday-Volatilität ist moderat, mit anhaltendem Abwärtsdruck nach der Eröffnung und ohne Anzeichen einer Aufwärtserholung, da alle wichtigen Momentum- und Oszillatorsignale ohne signifikante Divergenz nach unten gerichtet sind.
Begrenzte Chancen für eine Erholung, da die Volatilitätsspanne einen Handel innerhalb der Spanne begünstigt
Für die nächsten fünf Handelstage wird erwartet, dass AAPL in einer Spanne von 252,00 $ bis 258,50 $ schwanken wird, was eine typische Volatilitätsspanne im Vergleich zu den aktuellen Kursen darstellt. Die Wahrscheinlichkeit eines Kursanstiegs ist laut Tages- und Wochenindikatoren nach wie vor sehr gering (weniger als 20 %), so dass eine Abwärtsbewegung wahrscheinlicher ist. Das Basisszenario geht von einer Seitwärtsbewegung innerhalb dieser Spanne aus. Eine Aufwärtsbewegung würde einen Ausbruch über 258,50 $ und den Widerstand bei 267 $ erfordern, während ein Durchbruch unter 252,00 $ den Weg zur langfristigen Unterstützung bei 245,00 $ eröffnen könnte.
Beim letzten Mal stellten die Analysten fest, dass die Apple-Aktie unter anhaltendem kurz- und mittelfristigem Abwärtsdruck gehandelt wird und unter den gleitenden Durchschnitten der 20- und 50-Tage-Linie bleibt, sich aber über der langfristigen Unterstützung bei der 200-Tage-Linie hält. Momentum-Indikatoren wie der MACD und die Oszillatoren auf Tagesbasis bestätigen die vorherrschende rückläufige Stimmung, da sich die Aktie einem überverkauften Zustand nähert, während der Widerstand fest bleibt und die Wahrscheinlichkeit eines kurzfristigen Aufschwungs begrenzt erscheint.
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