Silberpreis stabilisiert sich bei 69 Dollar, da die Erholung an Schwung verliert

Silberpreis stabilisiert sich bei 69 Dollar, da die Erholung an Schwung verliert
Silber wurde am Dienstag in einer engeren Spanne gehandelt, da die Erholung auf einen festeren makroökonomischen Hintergrund traf.

Der Silberpreis hält sich am Dienstag, den 24. März, in der Nähe der 69 $-Marke, nachdem er zu Beginn versucht hatte, die vorherige Erholung auszuweiten. Das Metall sah weniger ungeordnet aus als während des Ausverkaufs, aber der Ton blieb eher vorsichtig als überzeugend aufwärts gerichtet.

Höhepunkte

  • Silber wird nahe der 69 $-Marke gehandelt, da der jüngste Aufschwung nicht zu einer breiteren Trendwende führte.
  • Die Fed blieb bei 3,50 % bis 3,75 %, während die 10-jährige US-Rendite um 4,39 % schwankte.
  • Der starke Dollar kehrte zurück und verhinderte, dass die Edelmetalle an die Erholung vom Montag anknüpfen konnten.

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Silber befindet sich zwar nicht mehr in einem kaskadenartigen Abwärtstrend, doch das Chartbild vermittelt immer noch den Eindruck eines Marktes, der sich von einem starken Vertrauensbruch erholt. Der Handel hat sich eingeengt, und das lenkt die Aufmerksamkeit in der Regel weg von der Dramatik und hin zu der Frage, ob die Käufer in aller Ruhe die Linie halten können.

Die erste Hürde liegt zwischen 70 und 71 $. Dieser Bereich ist von Bedeutung, weil er sich jetzt mit der Zone überschneidet, die während des jüngsten Rückgangs gescheitert ist, so dass jeder Vorstoß dorthin auf die Gefahr stößt, auf Verkäufer zu treffen, die auf dem Weg nach unten in der Falle saßen und jetzt wieder aussteigen wollen.

Darunter beginnt die Unterstützung bei 68,00 $ und verdichtet sich dann in Richtung des oberen Bereichs von 67 $. Eine stabile Verteidigung dieses Bereichs würde die derzeitige Abkühlungsphase intakt halten, während ein weiteres Durchrutschen darauf hindeuten würde, dass die Erholung kaum mehr als ein kurzes Aufatmen nach überverkauften Bedingungen war.

Silberpreisdynamik Februar - März 2026 (Quelle: TradingView.)

Makroökonomischer Druck lässt nur in kleinen Dosen nach

Die politischen Rahmenbedingungen tun dem Silberpreis nach wie vor keinen Gefallen. Die US-Notenbank beließ ihre Zielspanne bei 3,50 % bis 3,75 %, und diese Einstellung lässt den Markt weiterhin als einen Markt erscheinen, in dem die Finanzierungsbedingungen eng genug sind, um den Enthusiasmus für nicht renditestarke Anlagen zu begrenzen.

Die Renditen von Staatsanleihen stiegen am Dienstag wieder an, wobei die 10-jährige US-Note bei 4,39 % lag. Das mag für sich genommen nicht dramatisch klingen, aber es reicht aus, um dem Metall die Art von anhaltendem Durchschwung zu verwehren, die normalerweise eine stärkere Wende definiert.

Auch der Dollar gewann nach der schwächeren Tendenz vom Montag wieder etwas an Boden. Durch diese Verschiebung fehlte dem Silberpreis die leichte Unterstützung, die ein schwächerer Dollar manchmal bieten kann, so dass sich der Markt für einen Moment ausgeglichen, aber nicht wirklich entspannt fühlte.

Worauf Händler als Nächstes achten sollten

Ein festerer kurzfristiger Kurs würde voraussetzen, dass Silber weiterhin über dem oberen Bereich von 68,00 $ schließt und dann die 70 $-Marke mit besserem Durchhaltevermögen zurückerobert. Damit wäre der Schaden des jüngsten Einbruchs zwar noch nicht behoben, aber es könnte wieder eine Bewegung in Richtung $ 71 und dann $ 72 einsetzen, wenn sich das Kursbild nicht weiter verschärft.

Das schwächere Szenario ist leichter zu erkennen. Wenn die Renditen hoch bleiben und der Dollar weiter nach oben drängt, könnte Silber wieder in Richtung 68,00 $ abdriften und den Markt dazu zwingen, zu testen, ob die Käufer bereit sind, das untere Ende der aktuellen Spanne zu verteidigen.

Silber hat oft zu kämpfen, wenn die makroökonomischen Bedingungen restriktiv werden, weil es sich zwischen zwei Erzählungen gleichzeitig bewegt: Industrieoptimismus und monetäre Sensibilität. Diese Spaltung kann zu starken Erholungen führen, aber sie kann auch dazu führen, dass diese Erholungen schnell wieder abklingen, wenn sich die allgemeine Marktstimmung wieder verhärtet.

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