Gold handelt höher, da die Hoffnungen auf Zinssenkungen der Fed nach überraschender Arbeitsmarktstärke schwinden.
Gold (XAU) wird zu $4.676,39 gehandelt, verzeichnet einen täglichen Anstieg von 0,02 % und liegt über dem MA-20 ($4.626,96) und MA-200 ($4.434,84), aber unter dem MA-50 ($4.922,83), was auf ein kurzfristig bullisches Setup innerhalb einer breiteren mittelfristigen Korrektur hindeutet.
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Höhepunkte
- Unerwartet starke US-Arbeitsmarktdaten haben die Erwartungen an Zinssenkungen der Fed für April auf 0 % und für Dezember auf 14 % gesenkt, was den Ausblick für XAU belastet.
- Steigende Ölpreise und anhaltende Spannungen im Nahen Osten verstärken die Inflationssorgen und untermauern die Erwartungen an eine länger anhaltende restriktive Geldpolitik.
- Gold handelt kurzfristig mit einer bullischen Tendenz innerhalb einer mittelfristigen Korrekturphase, wobei eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass sich der Kurs diese Woche zwischen 4.564 $ und 4.814 $ bewegt, da die Momentum-Signale widersprüchlich sind.
Strengere Fed-Politik und Risiken im Nahen Osten treiben bullische Dollar-Stimmung
Am 2. April 2026 haben stärker als erwartete US-Arbeitsmarktdaten XAU beeinflusst, da die Wahrscheinlichkeit einer US-Federal Reserve-Zinssenkung im April bei 0 % lag und die Erwartungen für eine Zinssenkung im Dezember von etwa 25 % auf 14 % sanken. Steigende Ölpreise haben die Inflationssorgen verstärkt, was die erwarteten geldpolitischen Maßnahmen der Zentralbanken prägt und die Erwartungen an eine restriktivere Geldpolitik untermauert. Der Ausblick wird zudem durch die gesunkenen Aussichten auf eine Deeskalation im Nahen Osten beeinflusst, was zu höheren Rohölpreisen beiträgt.
Gemischte Dynamik mit starken Trendsignalen bei Unterstützungstest
Gold wird über dem MA-20 ($4.626,96) und MA-200 ($4.434,84) gehandelt, bleibt aber unter dem MA-50 ($4.922,83), was auf eine kurzfristig bullische Tendenz innerhalb einer mittelfristigen Korrekturphase hindeutet, während die langfristige Aufwärtstrend-Unterstützung intakt bleibt. Der Ichimoku Kijun bei $4.671,31 liegt knapp unter dem aktuellen Kurs und bildet damit vorerst eine unmittelbare Unterstützung. Die Momentum-Signale sind gemischt: MACD auf D1 gibt ein starkes Verkaufssignal, während ADX einen festen Trend zeigt, aber bärisch tendiert, was auf eine zugrunde liegende Schwäche trotz gewisser Trendstärke hindeutet. RSI ist mit 47,6 leicht schwach, Stoch RSI ist mit über 85 überkauft und CCI zeigt einen neutralen Wert, was auf eine mögliche Erschöpfung, aber keine eindeutigen überverkauften Bedingungen hinweist. BBP befindet sich auf erhöhten positiven Niveaus, was auf eine Dominanz der Käufer im Intraday-Handel hindeutet, während AO neutral bleibt und damit den seitwärts gerichteten Tagestrend bestätigt. Die aktuelle Sitzung zeigt praktisch keine Kurslücke zur Eröffnung ($4.608,72 gegenüber dem vorherigen Schlusskurs von $4.675,34). Die Kursbewegung liegt derzeit nahe dem oberen Ende der heutigen Spanne ($4.585,05–$4.693,29). Die Intraday-Volatilität war moderat, mit Aufwärtsdynamik nach der Eröffnung, aber widersprüchliche kurzfristige Oszillatorsignale bestätigen einen Mangel an klarer Richtungsüberzeugung.
Seitwärtsbewegung in der Wochenrange wahrscheinlich, da Richtungssignale widersprüchlich bleiben
Für die kommende Woche wird eine Spanne von $4.564–$4.814 prognostiziert, was ein Volatilitätsband im Verhältnis zum aktuellen Niveau darstellt. Die Wahrscheinlichkeit eines Kursanstiegs ist sehr hoch (über 80 %), während eine Abwärtsbewegung weniger wahrscheinlich ist. Das Basisszenario erwartet, dass Gold innerhalb eines seitwärts gerichteten Korridors bleibt, da widersprüchliche tägliche Momentumindikatoren klare Richtungsbewegungen einschränken. Ein bullischer Ausbruch könnte den Widerstand bei etwa $4.814 testen, während eine bärische Wende zu einem erneuten Test der Unterstützung bei $4.564 führen könnte, bevor sich der Kurs stabilisiert.
Früher stellten Analysten fest, dass Gold seinen langfristigen Aufwärtstrend beibehalten hat, trotz kurzfristiger Volatilität, die durch geopolitische Risiken und sich verändernde Nachfrage nach sicheren Häfen ausgelöst wurde. Die derzeit gemischten Momentum-Signale und sich entwickelnden Inflationserwartungen unterstreichen die Bedeutung der Beobachtung eines möglichen breakout über den Widerstand, da erneute makroökonomische Unsicherheiten in den kommenden Sitzungen zu erheblichen Bewegungen führen könnten.
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