Gold bleibt stabil, nachdem die Blockade der Straße von Hormus den Ölfluss bedroht
Gold (XAU) wird nach einem Rückgang von 0,88 % am Tag zu 4.708,54 $ gehandelt und liegt damit über dem SMA-20 (4.642,05 $), aber unter dem SMA-50 (4.860,29 $) und dem SMA-200 (4.487,96 $). Damit befindet sich Gold in einer kurzfristigen Unterstützungszone, während der mittelfristige Verkaufsdruck anhält und die langfristige strukturelle Unterstützung bestehen bleibt.
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Höhepunkte
- Die Eskalation des US-Iran-Konflikts und die Bedrohungen für die Straße von Hormus haben einen starken Anstieg der globalen Ölpreise und Inflationsrisiken ausgelöst.
- Das Wachstum der US-Verbraucherpreise beschleunigte sich im März aufgrund kriegsbedingter Preissprünge bei Benzin, wodurch die Erwartungen an Zinssenkungen der Federal Reserve zurückgingen.
- $4.200–$4.900 ist die erwartete Handelsspanne für Gold in der nächsten Woche, bei hoher Volatilität und mittelfristigen technischen Indikatoren, die auf eine wahrscheinliche Seitwärtsbewegung oder einen bullischen Trend hindeuten.
Kriegsbedingte Inflation steigt, während Friedensgespräche und Lieferwege scheitern
Am 12. April löste Washingtons Ankündigung einer Blockade der Straße von Hormus nach dem Scheitern der US-Iran-Friedensgespräche einen globalen Energieschock aus und erhöhte die Inflationsrisiken. Die anhaltenden Feindseligkeiten zwischen den USA, Israel und Iran haben sich zu einem offenen Krieg in Westasien ausgeweitet, was die Ölpreise in die Höhe treibt und eine ressourcengetriebene Inflationswelle auslöst. Am Wochenende vor dem 13. April scheiterten Marathonverhandlungen in Pakistan an einer Deeskalation des Konflikts, da Streitigkeiten über Nuklearaktivitäten, die Straße von Hormus und die iranische Unterstützung für militante Gruppen anhielten. Am Freitag veröffentlichte Daten zeigten eine starke Beschleunigung des US-Verbraucherpreiswachstums im März, was vor allem auf den kriegsbedingten Anstieg der Benzinpreise zurückzuführen ist und die Erwartungen an Zinssenkungen der Federal Reserve im kommenden Jahr dämpfte.
Bärische Dynamik dominiert, während die Volatilität nahe den Tagestiefs ansteigt
Momentum-Signale auf D1 sind bärisch, da sowohl MACD (-7,25) als auch ADX (32,49) auf anhaltenden Verkaufsdruck hinweisen. Der RSI liegt bei 44,84 und signalisiert Verkauf, während der Stoch RSI überverkaufte Bedingungen anzeigt; CCI ist neutral. BBP bleibt positiv und überkauft bei 56,47, was auf eine Dominanz der Käufer im Tagesverlauf hindeutet, während der Awesome Oscillator neutral ist. Die Kursentwicklung zeigt eine hohe Volatilität und bleibt näher am Tagestief (4.646,19 $) als am Tageshoch (4.753,76 $), wobei Verkäufer die kurzfristigen Bewegungen kontrollieren, obwohl der Ichimoku Kijun (4.486,47 $) unmittelbare Unterstützung bietet.
Wahrscheinlichkeit für Aufwärtsbewegung steigt, da technische Indikatoren innerhalb der volatilen Spanne übereinstimmen
Für die nächste Woche wird die erwartete Handelsspanne zwischen 4.200 $ und 4.900 $ festgelegt, was einer typischen Volatilitätsbandbreite im Verhältnis zum aktuellen Niveau entspricht. Die Wahrscheinlichkeit eines Kursanstiegs in den nächsten fünf Sitzungen bleibt hoch (über 80 %), da wöchentliche Kaufsignale von MA-50, RSI, ADX und MACD vorliegen. Das Basisszenario geht von einer Seitwärtsbewegung innerhalb dieser Spanne aus, während sich Angebot und Nachfrage ausgleichen. Ein starker Anstieg über den unmittelbaren Widerstand könnte XAU in den oberen Bereich von 4.900 $ führen, während ein deutlicher Bruch unter die Unterstützung eine Korrektur in den Bereich von 4.200–4.400 $ auslösen könnte.
Zuvor hatten Analysten festgestellt, dass Gold anhaltende bärische Dynamik zeigte angesichts technischer und makroökonomischer Gegenwinde. Die aktuelle Analyse stellt eine bedeutende Veränderung dar, da die verstärkte geopolitische Konfliktlage und der Inflationsdruck nun eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit für Aufwärtsbewegungen untermauern, wodurch ein breakout über das wöchentliche Volatilitätsband zu einem wichtigen Szenario wird.
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