Verzögerungen bei Fed-Zinssenkungen halten den XAU-Handel stabil
Gold (XAU) wird zu $4.768,94 gehandelt, ein Anstieg von 0,59 % am Tag. Der Vermögenswert bleibt über seinem SMA-20 ($4.657,60) und SMA-200 ($4.493,93), aber unter dem SMA-50 ($4.852,82), was auf eine kurzfristige und langfristige bullische Tendenz mit mittelfristigem Widerstand durch Verkäufer hindeutet.
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Höhepunkte
- Die USA haben eine Seeblockade gegen iranische Häfen und die Straße von Hormus verhängt, wodurch die Ölpreise über 100 $ gestiegen sind und das geopolitische Risiko zugenommen hat.
- Erhöhte Inflationssorgen und eine gestörte Energieversorgung verzögern Zinssenkungen der Zentralbanken, stärken den US dollar und lösen Warnungen globaler Institutionen aus.
- Gold handelt in einem langfristigen Aufwärtstrend, wobei Käufer intraday dominieren; der Preis dürfte sich mit hoher Wahrscheinlichkeit zwischen 4.550 und 4.900 USD konsolidieren.
Ölpreissprung und steigendes globales Inflationsrisiko nach Eskalation der US-Blockade
Nach dem Scheitern der US-Iran-Friedensgespräche am Wochenende hat die Vereinigten Staaten eine Seeblockade gegen iranische Häfen und die Straße von Hormus verhängt, was die geopolitischen Spannungen stark verschärft und die Ölpreise auf über $100 pro Barrel steigen ließ. Diese Blockade und das Potenzial für Lieferunterbrechungen haben die globalen Inflationssorgen verstärkt und setzen die Zentralbanken, insbesondere die Federal Reserve, unter Druck, Zinssenkungen zu verschieben oder zu überdenken, was wiederum den US dollar gestärkt und die Realrenditen erhöht hat. Die anhaltende Instabilität in der Straße von Hormus, bei der der Iran als Reaktion auf US-Maßnahmen mit Drohungen gegen regionale Häfen reagiert, erhöht weiterhin das Risiko steigender Energiepreise und den Inflationsdruck. China bezeichnete die US-Blockade als gefährlich und kündigte Gegenmaßnahmen an, während die Europäische Union mit negativen Marktreaktionen und politischen Folgen konfrontiert ist. Der IMF und die World Bank warnten vor ausgeprägten makroökonomischen Risiken und möglichen langanhaltenden Störungen bei Rohstoffströmen und Inflationsverläufen.
Gemischte Dynamik: Intraday-Käuferkontrolle trifft auf mittelfristige Hürden
Gold liegt über den kurz- und langfristigen gleitenden Durchschnitten, bleibt aber unter dem SMA-50, was eine starke Käuferdynamik auf kurze und lange Sicht bei gleichzeitigem mittelfristigem Widerstand zeigt. Das Ichimoku-Kijun-Niveau bei $4.479,97 dient als unmittelbare Unterstützung, während die Kursentwicklung nach einem Aufwärtsimpuls aus einer leichten Abwärtslücke zur Eröffnung weiterhin stark ist. Die Momentum-Signale sind gemischt: MACD ist neutral, ADX zeigt Verkäuferdominanz, RSI signalisiert leichtes Kaufinteresse, Stoch RSI weist auf überkaufte Bedingungen hin und CCI ist positiv, aber nicht extrem. BBP signalisiert intraday Käuferkontrolle, aber Divergenzen bei den Oszillatoren und neutrales Momentum deuten darauf hin, dass der Aufwärtstrend ins Stocken geraten könnte, auch wenn Käufer die Sitzungsdynamik dominieren.
Bullishe Konsolidierung wahrscheinlich, da Volatilitätsbänder das Aufwärts-breakout-Risiko definieren
Für die nächsten fünf Handelstage wird erwartet, dass Gold innerhalb eines typischen Volatilitätsbandes zwischen $4.550 und $4.900 schwankt. Es besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit (über 80 %), dass der Preis steigt, bei geringer Wahrscheinlichkeit eines Rückgangs. Das Basisszenario ist eine Konsolidierung innerhalb dieses Korridors; ein bullishes breakout über $4.900 könnte auf weiteres Aufwärtspotenzial hindeuten, während ein Bruch unter $4.550 auf eine tiefere Korrektur schließen ließe. Langfristige Trendsignale aus den wöchentlichen MAs, RSI und MACD bleiben bullish.
Früher stellten Analysten fest, dass anhaltende Käufe durch Zentralbanken und erhöhte geopolitische Spannungen weiterhin einen bullishen Ausblick für Gold untermauern. Die jüngste Eskalation der US-Iran-Konflikte und der daraus resultierende Anstieg der Ölpreise verstärken nicht nur die Rolle von Gold als sicheren Hafen, sondern führen auch zu erhöhter Volatilität, wodurch ein bullishes breakout über $4.900 in den kommenden Tagen ein zentrales Risiko bleibt.
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