Morgan Stanley startet Kryptohandel auf E*Trade

Morgan Stanley startet Kryptohandel auf E*Trade
Morgan Stanley steigt in den Kryptohandel ein

Morgan Stanley baut seine Präsenz im Bereich der digitalen Vermögenswerte durch die Einführung von Handelsdienstleistungen für Kryptowährungen aus. Der Wall-Street-Riese plant, seinen Kunden über seine E*Trade-Plattform Bitcoin und andere Kryptowährungen anzubieten, wobei pro Transaktion eine Provision von 0,50 % anfällt.

Höhepunkte

  • Morgan Stanley wird den Handel mit Bitcoin und Kryptowährungen auf E*Trade mit einer Provision von 0,50 % anbieten.
  • Der Service wird schließlich allen 8,6 Millionen E*Trade-Kunden zur Verfügung stehen.
  • Der Bitcoin-ETF der Bank (MSBT) hat seit seiner Auflegung Nettozuflüsse in Höhe von 92 Millionen US-Dollar verzeichnet.
  • Morgan Stanley ist die erste große US-Bank, die einen eigenen Bitcoin-ETF aufgelegt hat.

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Erweiterung des Zugangs zu Kryptowährungen

Laut Bloomberg wird die Bank den Dienst zunächst als Pilotprogramm einführen, bevor sie ihn bis Ende 2026 allen 8,6 Millionen E*Trade-Kunden zur Verfügung stellt. Die Gebühr von 50 Basispunkten liegt deutlich unter den Sätzen, die von großen Kryptobörsen wie Coinbase und Robinhood erhoben werden.

Dieser Schritt folgt auf die erfolgreiche Einführung von Morgan Stanleys eigenem Spot-Bitcoin-ETF (Ticker: MSBT) im April, der bereits Nettozuflüsse in Höhe von 92 Millionen US-Dollar verzeichnen konnte. Der Fonds mit einer niedrigen Verwaltungsgebühr von 0,14 % war der erste Bitcoin-ETF, der von einer großen US-Bank aufgelegt wurde.

Zunehmende Akzeptanz bei institutionellen Anlegern

Der Bloomberg-ETF-Analyst Eric Balchunas bezeichnete die Einführung des ETF angesichts des von Morgan Stanley verwalteten Vermögens von 7 Billionen US-Dollar als „bedeutendes Ereignis“. Die Entscheidung der Bank, den direkten Kryptohandel über eine vertraute Brokerplattform anzubieten, dürfte den Zugang zu Bitcoin sowohl für Privatanleger als auch für Finanzberater erleichtern.

Der Schritt von Morgan Stanley folgt kurz nach der Einführung eigener Kryptohandelsdienste durch Charles Schwab über eine neue Tochtergesellschaft. Er spiegelt die fortschreitende Integration der traditionellen Finanzwelt mit dem Kryptowährungsmarkt nach der Zulassung von Spot-Bitcoin-ETFs wider.

Wall Street vertieft Verbindungen zu Kryptomärkten

Die Expansion von Morgan Stanley in den Kryptowährungshandel markiert einen weiteren Meilenstein bei der Mainstream-Akzeptanz digitaler Vermögenswerte.

Durch die Kombination niedriger Gebühren mit dem Zugang über eine weit verbreitete Brokerplattform positioniert sich die Bank so, dass sie die wachsende Nachfrage sowohl von Privatkunden als auch von institutionellen Kunden bedienen kann. Dieser Schritt unterstreicht, wie traditionelle Finanzinstitute Kryptowährungen zunehmend integrieren, um dem Kundeninteresse gerecht zu werden und in einem sich wandelnden Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.

Wir haben bereits zuvor darauf hingewiesen, dass Morgan Stanley nur eine Woche benötigt, um in die Spitzenränge der Bitcoin-ETFs vorzudringen.

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